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02.06.2018 - Stadtverwaltung, Soziales, Personen, Gesundheit:

Drei Schulsanitäter als Ehrenamtler des Monats gewürdigt

Dominique Kletscher, Oleg Garkusa und Malte Mertes (von links nach rechts) - (Foto : Stadt Lohmar)

Eine Information der Lohmarer Stadtverwaltung :  In diesem Monat ehrt die Stadt Lohmar drei Schüler der Gesamtschule Lohmar mit dem Ehrenamt des Monats. Dominique Kletscher, Oleg Garkusa und Malte Mertes engagieren sich als Schulsanitäter und leisten bei Notfällen Erste Hilfe. Kommt es zu einem Notfall, sind die Schüler der 10. Klasse sofort zur Stelle und begleiten ihre Mitschüler/innen, wenn nötig, bis zum Rettungswagen.

Das Bedürfnis, anderen zu helfen, hat die drei 16 beziehungsweise 17 Jahre alten Jugendlichen angetrieben, sich hier zu engagieren. "Wenn man einer Person helfen konnte, ist man hinterher einfach nur glücklich", erzählt Malte Mertes. Die Schüler, die privat beste Freunde sind, betonen, dass alle Entscheidungen gemeinsam getroffen werden. Teamwork ist hier besonders gefragt. "Meine Schüler sind so flexibel und verantwortungsbewusst, dass ich ihnen meist freie Hand lasse, auch wenn die Verantwortung natürlich bei den Lehrern bleibt", berichtet Lehrer Sebastian Weigelt stolz.

Ab der 8. Klasse kann man sich als Schulsanitäter engagieren. Wer möchte kann sich für ein Jahr bei der sogenannten "Werkstatt" verpflichten. Dies ist eine Art Arbeitsgemeinschaft, in der die Schüler/innen an den Sanitätsdienst herangeführt werden. Anschließend kann sich jeder freiwillig für den Dienst als Schulsanitäter/in melden. Das Interesse der Jugendlichen, sich hier zu engagieren, ist erfreulicherweise sehr groß. Auch in der 9. Klasse gibt es Freiwillige für den Sanitätsdienst.

Das Besondere bei den drei Freunden ist, dass sie sich schon seit Kindheitstagen im Sanitätsdienst und bei der Freiwilligen Feuerwehr engagieren. "Ein Mitglied der Feuerwehr zu sein, war schon immer ein Kindheitstraum", berichtet Oleg Garkusa voller Begeisterung. Mit einem stolzen Lächeln erzählt er, wie er eine Übung der Freiwilligen Feuerwehr beobachtet hat, neugierig war und einfach hingegangen ist. Aus diesem Erlebnis wurde ein leidenschaftliches Hobby, bei dem er viele neue Freunde gefunden hat.


Erst vor wenigen Wochen haben Oleg Garkusa und Dominique Kletscher die Abschlussprüfung des Grundausbildungs-Lehrgangs der Freiwilligen Feuerwehr bestanden, so dass sie nun von der Jugendfeuerwehr zum aktiven Dienst wechseln konnten. Mit Vorfreunde, aber auch Respekt sehnen alle dem 18. Geburtstag entgegen, denn dann dürfen sie endlich zu Einsätzen ausrücken. Stolz erzählen die Schüler, dass sie kürzlich alle die Leistungsspange erhalten haben. Die Leistungsspange ist das höchste Leistungsabzeichen für ein Mitglied der Deutschen Jugendfeuerwehr.

Unvergesslich bleibt für die Schulsanitäter der Tag, an dem sich ein Notfall nach dem anderen ereignete. Insgesamt mussten drei Schüler/innen gleichzeitig betreut werden, so dass sogar der Schulflur als Sanitätsraum umfunktioniert wurde. Zum Glück verlief alles glimpflich. Dennoch hoffen alle drei, dass solch aufregende Tage eine Seltenheit bleiben.


 

 


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