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20.04.2017 - Politik, Verkehr, Baumaßnahmen:

Ampellösung für B 484-Kreuzung in Bachermühle gefordert

Schon im vergangenen Jahr wurde über die unbefriedigende Verkehrssituation an der Kreuzung der Bundesstraße 484 mit der Kreisstraße 16 in Höhe von Bachermühle diskutiert (wir berichteten). Hier besteht in zweierlei Hinsicht Verbesserungsbedarf. Zum einen hat der von Neuhonrath und dem angrenzenden Höhenrücken kommende Verkehr zu den Stoßzeiten Probleme, sich in den bevorrechtigten Verkehr auf der Bundesstraße einzufädeln. Zum anderen ist die Querungssituation für Fußgänger auf dem Weg von der oder zur gegenüberliegenden Bushaltestelle nicht ungefährlich.

Nun wurde in der Sitzung des Ausschusses für Bauen und Verkehr ein Verkehrsgutachten vorgestellt, das eine Optimierung der Situation zum Ziel hat. Ein Kreisverkehr an dieser Stelle ließe sich realistisch erst gegen Ende des Jahrhunderts umsetzen, so der Gutachter scherzhaft. Aus diesem Grund stellte er zwei Varianten eines Kreuzungsumbaus mit Ampelanlage vor, eine in bisheriger Verkehrsanordnung mit Abbiegespur aus Richtung Wahlscheid auf die K 16, eine zweite mit abgeschlossener Busbucht ohne vorzeitige Abbiegemöglichkeit an dieser Stelle. Der Rechtsabbieger wird als kritischer Punkt gesehen, weil somit ein stumpfer Winkel zwischen dem Autoverkehr und dem benachbarten Radweg entlang der Bundesstraße bestehe.

Der Ausschuß votierte einstimmig für die zweite Variante. Die Ampellösung sorge dafür, daß die derzeit "an völlig falscher Stelle" plazierte Querungshilfe überflüssig werde. Sie werde ohnehin nicht allgemein genutzt, die Fußgänger würden überall kreuzen. Der Rückbau der Querungshilfe würde zudem den Rückstauraum für Linksabbieger aus Richtung Norden vergrößern. Uneins war man sich darüber, ob das zulässige Tempo - zumindest bis zu einer Umsetzung der Baumaßnahme - von 70 auf 50 km/h reduziert werden sollte. Hier reichten die Einschätzungen von nicht durchsetzbar bis zur Forderung, die im Bereich Agger bestehende Beschränkung bis hierher auszuweiten.

Der Verkehrsgutachter schätzte die Kosten für einen Umbau der Kreuzung mit dem notwendigen Tiefbau und sehbehinderten-gerechter Ausführung auf einen sechsstelligen Betrag. Die zeitliche Umsetzungsmöglichkeit durch den zuständigen 'Landesbetrieb Straßenbau' vermochte er nicht einzuschätzen. Die Dringlichkeit könnte im Falle einer Unfallhäufigkeit erhöht werden. Die Kreuzung ist allerdings schon seit Jahren keine Unfallhäufungsstelle nach amtlicher Definition mehr. Seitens der Verwaltung kam der Vorschlag, den Kreis mit ins Boot zu holen, da insbesondere der Verkehr auf der Kreisstraße profitiere. Zudem könnten - wie aktuell bei den Bauarbeiten in Donrath - durch einen barrierefreien Umbau der Kreuzung zusätzliche Mittel generiert werden. (cs)


 

 


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