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07.07.2018 - Vereine, Freizeit, Veranstaltungen:

'LoBiKu' auf Mehrtagesfahrt im Westfalenland

Die Reisegruppe an den Externsteinen - (Foto : 'LoBiKu')

Eine Information des 'Lohmarer Verein für Bildung und Kultur' (LoBiKu) :  Am Samstag, 16. Juni, war es wieder soweit. Etwa 50 "LoBiKu-aner/innen" versammelten sich in Lohmar und bestiegen hochmotiviert den Reisebus. Dies war der Auftakt zu einer viertägigen Reise des Clubs ins Westfalenland. Der Co-Organisator der Reise, Josef Lux, begrüßte die Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Und schon ging die Reise los. Unterwegs wurde ein kurzer Zwischenstopp eingelegt.

Mittags machte die Gruppe Station in Bad Westernkotten, bekannt für seinen Kurpark mit den beiden Gradierwerken zur Salzgewinnung. Nach einem guten Mittagessen und ein paar tiefen Atemzügen salzhaltiger Luft ging es dann weiter ins Extertal, einer idyllischen grünen Landschaft in der Nähe von Paderborn. Dort erwartete uns schon das Hotel "Zur Burg Sternberg", das ein reichhaltiges Abendbuffet bereithielt. Als kulturellen Nachtisch gab eine Geschichte über Orpheus in der Unterwelt - erzählt von Wilfried Lux - und eine von Josef Lux verfasste Abhandlung über den Rattenfänger von Hameln - vorgelesen von Hilde Kirschbaum (ebenfalls Co-Organisatorin der Reise).

Dies war die Einstimmung auf den nächsten Tag, denn dann ging es nach Hameln, wo uns der Rattenfänger bereits erwartete, leider nicht der echte, sondern ein Laienschauspieler, der mit anderen Kollegen und als Ratten verkleideten Kindern das historische Stück im Zentrum von Hameln aufführte und die Zuschauer in die über 700-jährige Geschichte der Stadt entführte. Am Nachmittag ging es dann aufs Wasser. Eine Stunde lang fuhren wir die Weser entlang und genossen die Uferlandschaft und den Fluss. Am Abend gab es dann Fleisch und Wurst vom Grill mit köstlichen Beilagen vom Restaurant. Für die musikalische Untermalung war ebenfalls gesorgt, so dass der Abend mit Musik und Tanz ausklingen konnte.

Am Montag ging es dann ganz früh los nach Bielefeld, wo uns bereits eine Stadtführerin erwartete. Sie führte uns ein in die vielfältige Geschichte der Stadt, die früher ein Zentrum der Leineweber und der Textilindustrie war. Die große Fabrikanlage der Ravensberger im Herzen der Stadt dient heute als Kulturzentrum. Ebenfalls Teil der Besichtigung war Bethel, im 19. Jahrhundert als soziale Einrichtung zur Unterstützung von Epileptikern gegründet, heute eine Großorganisation, die sich über einen ganzen Stadtteil erstreckt. Nach einer Pause im Stadtzentrum ging es dann zu 'Dr. Oetker'. Während der zweistündigen Besichtigungstour in der "Oetker-Welt" wurden uns das Familienunternehmen und seine Produkte nähergebracht. Großzügig durften wir auch verschiedene Köstlichkeiten, wie Pudding, Müsli, Pizza und Kuchen probieren. Zum Schluss bekam jeder noch ein Geschenk zur Erinnerung.

Am Abend gab der aus Detmold stammende Vereinsvorsitzende Erhard Heise einen Ausblick auf den nächsten Tag. Dazu sang er und spielte auf seiner Gitarre Lieder der Region und erzählte, wie er als Kind in der Nähe des Hermannsdenkmals Heidelbeeren sammelte. Auch die neue Vereinshymne wurde angestimmt, geleitet von der ehemaligen Opernsängerin Annemarie Nolting. Als Highlight des Abends wurde eine große Tombola veranstaltet. Zahlreiche Gewinne wurden verlost, so dass am Ende des Abends fast jeder einen kleinen Preis nach Hause tragen konnte.

Am letzten Tag ging es zunächst zum Hermannsdenkmal, das an die Schlacht im Teutoburger Wald zwischen Römern und Germanen erinnert. Einige Wagemutige bestiegen das Monument, bevor die Fahrt dann weiter nach Detmold ging, wo wir uns das Schloss und den Marktplatz anschauten. Zu Mittag wurden wir in der Privatbrauerei 'Strate' von der Mitinhaberin und Braumeisterin, ihrer 82-jährigen Mutter und dem Brauereihund Paula empfangen und willkommen geheißen. Im Rahmen einer einstündigen Führung wurde uns das Bierbrauen erklärt, krönender Abschluss war das Mittagessen mit Bier in beliebiger Menge.

Am Nachmittag ging die Fahrt dann weiter zur letzten Station - den mystischen Externsteinen, bizarren Felskonstellationen, die vor allem zur Walpurgisnacht und zur Sommersonnenwende viele esoterische und andere Besucher anlocken. Erschöpft, aber zufrieden machte sich die Reisegruppe auf den Rückweg nach Lohmar, wo wir gegen Abend eintrafen. Eine schöne, erlebnisreiche Reise war zu Ende gegangen, und viele fragten sich : "Wann geht die nächste Tour los ?"
Wilfried Lux


 

 


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