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11.10.2012 - Wirtschaft, Finanzen, Politik:

Protest gegen geplante Aufgabe der 'KSK'-Filiale in Heide

Protestaktion vor der 'KSK'-Geschäftsstelle in Heide

Vor zwei Wochen hat die 'Kreissparkasse Köln' ihr neues Vertriebskonzept vorgestellt, das eine "Stärkung des Leistungsangebots durch Optimierung des Standortnetzes" vorsieht. Letzteres wird durchaus kontrovers bewertet. Denn neben der Verbesserung des Beratungsangebotes in nun 30 statt zuvor 11 sogenannten "Regional-Filialen" im vier Landkreise umfassenden Geschäftsgebiet ist andererseits die Schließung von 43 "Kleinstfilialen" vorgesehen, davon acht im Rhein-Sieg-Kreis.

Viele der bisherigen Standorte werden ab 2013 zweimal wöchentlich von einer "Mobilen Filiale" angefahren, andere durch ein Selbstbedienungs-Terminal ersetzt. 15 bislang gar nicht versorgte Orte werden künftig ebenfalls von einem der mit Schalter, Beratungsraum und Geldautomat ausgestatteten LKW besucht. Die Präsenz an sechs Orten (davon drei im Kreisgebiet) soll jedoch gänzlich aufgegeben werden - hierzu zählen auch die Geschäftsräume in Heide, sie sollen mit der 1,6 Kilometer entfernten Filiale in Birk "zusammengelegt" werden.

Gegen diese Pläne regt sich Widerstand. So organisierte der Ortsverband der CDU heute eine Protestaktion vor der zur Schließung vorgesehenen Filiale an der Franzhäuschenstraße. Die Aufgabe der Geschäftsstelle bedeute entgegen der Eigendarstellung des Geldinstituts eine Reduzierung der Versorgung der Bevölkerung in der Fläche. Der bisherige Vorteil gegenüber Direktbanken würde somit aufgegeben, den Kunden im rund 2.500 Einwohner zählenden Ortsteil werde der Gang in den Nachbarort zugemutet.

Dabei wurde auch nicht an Kritik an den eigenen Parteifreunden gespart. "Völlig unverständlich" nämlich sei, daß die CDU-Kreistagsfraktion die Pläne des Geldinstituts begrüßt hätte. Weiterhin wird der Leerstand eines weiteren Ladenlokals in Heide befürchtet. Das benachbarte Geschäft im gleichen Haus wartet schon seit langem auf einen neuen Eigentümer, ebenso der nahegelegene ehemalige 'Schlecker'-Markt. Der Leerstand werde "die Menschen in Heide noch länger an die aufgegebene Versorgung durch die 'Kreissparkasse' erinnern".

Enttäuscht ist man, daß zu keinem Zeitpunkt ein Gespräch mit den betroffenen Bürgern gesucht wurde. Auch Kompromiß-Lösungen wie ein Halbtags-Betrieb - wie schon beim Konkurrenz-Institut in Heide - wären vorstellbar. Als Minimallösung wird die Einrichtung eines Selbstbedienungs-Terminals angesehen. Denn man ist sich durchaus bewußt, daß es in der Filiale außer Ein- und Auszahlungen kaum Geschäftsvorfälle gibt. (cs)


 

 


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