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15.09.2022 - Stadtverwaltung, Finanzen, Recht:

Grundsteuer-Reform : Aufruf zur Abgabe der Erklärung

Eine Information des städtischen Amtes für Finanzwesen :  Ende Oktober läuft die Frist zur Abgabe der Grundsteuer-Erklärung ab. Die Stadt Lohmar appelliert an alle Grundstücks-Eigentümer/innen, die Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwerts (Feststellungs-Erklärung) rechtzeitig bei ihrem Finanzamt abzugeben.

Die Grundsteuer gehört zu den wichtigsten Einnahmequellen der Stadt. Alle Einnahmen bleiben direkt vor Ort. Mit ihnen finanziert die Stadtverwaltung unter anderem den Bau und Betrieb von Straßen, Schulen und Kindergärten. Auch sportliche und kulturelle Angebote sind auf die Einnahmen aus der Grundsteuer angewiesen.

Alle wichtigen Informationen finden die Eigentümerinnen und Eigentümer unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.grundsteuer.nrw.de .

Auch das Grundsteuerportal (Geodatenportal) zum Abruf wichtiger Informationen zum Flurstück, wie zum Beispiel Gemarkung, Bodenrichtwert oder Grundbuch-Blattnummer, ist über die Plattform zu erreichen. Die im Grundsteuerportal hinterlegten Daten geben den Stand der Informationen im Liegenschaftskataster und den Bodenrichtwert der Gutachter-Ausschüsse zum Stichtag 1. Januar 2022 wieder. Eine Abfrage im Vermessungs- und Katasteramt ist daher nicht notwendig.

Darüber hinaus gibt es unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.grundsteuer.nrw.de  Erklärvideos und Klick-Anleitungen, die die Eigentümer/innen durch die Formulare im Online-Finanzamt 'ELSTER' leiten. Die Anleitungen zeigen Schritt für Schritt das Ausfüllen anhand von Beispielen und können auch zum Nachlesen heruntergeladen werden. Zudem sind Check-Listen und ein umfangreiches 'FAQ' mit Antworten auf die häufigsten Fragen auf dem Portal zu finden.

Für individuelle Rückfragen steht die extra eingerichtete Grundsteuer-Hotline Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr zur Verfügung. Die Hotline des Finanzamts Siegburg ist unter der Rufnummer 02241 / 1051959 zu erreichen.

Was Sie zur Feststellung des Grundsteuerwerts wissen müssen :

  • Für die Entgegennahme und Verarbeitung der Feststellungs-Erklärungen sind ausschließlich die Finanzämter zuständig. Die Stadt Lohmar ist daran nicht beteiligt.
  • Die Feststellungs-Erklärung ist bis zum 31. Oktober 2022 bei dem zuständigen Finanzamt abzugeben. Zuständig ist das Finanzamt, in dessen Bezirk der Grundbesitz liegt.
  • Für jedes Grundstück und jeden Betrieb der Land- und Forstwirtschaft muss eine Feststellungs-Erklärung abgeben werden. Grundstücke sind beispielsweise :
    unbebaute Grundstücke, Wohngrundstücke (Einfamilienhäuser, Zweifamilienhäuser, 
Mietwohngrundstücke, Eigentumswohnungen), betriebliche Grundstücke (gemischt genutzte Grundstücke, 
Geschäfts-Grundstücke, Teileigentum)
  • Im Mai und Juni haben Eigentümer/innen von Wohngrundstücken und land- und forstwirtschaftlichen Betrieben ein individuelles Schreiben ihres Finanzamts erhalten mit Daten und Informationen, die sie bei der Erstellung der Feststellungserklärung unterstützen (wie zum Beispiel das Aktenzeichen, die Grundstücksfläche und den Bodenrichtwert). Diese Daten können nach Prüfung auf Vollständigkeit und Richtigkeit in die Feststellungs-Erklärung übertragen werden.
    Sollten die Bürgerinnen und Bürger das Schreiben verlegt oder kein Schreiben erhalten haben, können die Daten auch im digitalen Grundsteuerportal abgerufen werden. Dies ist erreichbar unter  www.grundsteuer.nrw.de . Ein Anruf oder eine Abfrage dieser Daten bei den Katasterämtern ist nicht nötig.

Möglichkeiten der Abgabe :

  • online mit 'ELSTER' :  www.elster.de
  • elektronisch über andere Software-Anbieter, die diesen Service anbieten
  • Wenn die Online-Abgabe nicht möglich ist :  Vordrucke handschriftlich ausfüllen und abgeben. Papier-Vordrucke gibt es beim Finanzamt.

Serviceangebote der Finanzverwaltung :

Bis zum Ablauf des Kalenderjahres 2024 berechnen und erheben die Kommunen die Grundsteuer weiterhin nach der bisherigen Rechtslage. Ab dem 1. Januar 2025 ist der neu festzustellende Grundsteuerwert maßgeblich für die zu leistende Grundsteuer an die Städte und Gemeinden. Somit sind Grundsteuerzahlungen nach neuem Recht ab dem 1. Januar 2025 zu leisten.