Standortnavigation
Sie sind hier: lohmar.info > Berichte > Berichte 2026 > Wasserrettung in Lohmar

- Feuerwehrleute (links) warten darauf, der Frau aus der Aggerböschung zu helfen
Feuerwehr rettete bei Unwetter gekenterte Frau aus der Agger
Dramatisch klang die Alarmierung, die die Freiwillige Feuerwehr genau während des kurzen, aber heftigen Unwetters mit Starkregen am Freitag (19.06.) erreichte : Südlich des Campingplatzes von Lohmar-Ort treibe ein Frau in der Agger, die sich an einem Baumstamm festklammern soll. Außer der örtlichen Feuerwehr, dem Rettungsdienst und der Polizei wurden auch Wasserrettungskräfte der 'DLRG' nach Lohmar entsandt.

- Strömungsretter mit der Leiter, über die die Frau aus der Agger geholt wurde
Was war geschehen ? Eine 51-jährige Frau, die derzeit auf dem Campingplatz in Lohmar wohnt, wollte ein neues Schlauchboot ausprobieren. Nach dem Start gegen 19 Uhr wurde sie offenbar von der Wetterlage überrascht. Beim Versuch, zurück ans Ufer zu gelangen, habe sie ein Paddel verloren und sei gekentert. Aufgrund des dichten Bewuchses konnte sie das Ufer nicht erreichen, sich aber an Strauchwerk festhalten und auch ihr Boot sichern.
Sie führte ein Telefon mit und konnte den Platzwart des Campingplatzes anrufen und um Hilfe bitten. Dieser aber habe die in Not befindliche Frau bei einer Absuche nicht finden können. Daraufhin verständigte man über einen Notruf die Rettungsleitstelle. Die zuerst eintreffenden Feuerwehrleute konnten die Frau dann schnell in Höhe der BAB 3-Unterführung der Aggerstraße im Fluß ausfindig machen.

- Mit diesem knapp zwei Meter langen Schlauchboot wurde die Agger befahren
Zwei Wehrleute stiegen in Wasserrettungsanzügen in die Agger. Zusätzlich wurde eine Leiter an die Uferböschung gestellt. Die Kräfte reichten das Schlauchboot und die Paddel an Land und halfen der Frau, die die Leiter selbständig hinaufsteigen konnte. Die speziell ausgebildeten Strömungsretter der 'DLRG' mussten nach ihrem Eintreffen nicht mehr aktiv eingreifen.
Eine Rettungswagen-Besatzung kümmerte sich um die unverletzt gebliebene 51-Jährige, bevor sie noch vor Ort wieder entlassen werden konnte. Mit dem von der Luft entleerten Schlauchboot und den Paddeln trat sie letztlich den kurzen Rückweg zum Campingplatz an. (cs)







