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Schulleiterin Sabine Henseler wechselt in die Schulaufsicht

Sabine Henseler - (Fotos : Gesamtschule Lohmar)

Eine Information der Gesamtschule Lohmar :  Ein Abschied mit großer Wertschätzung :  Mit bewegenden Worten und vielen persönlichen Gesten verabschiedete die Schulgemeinschaft der Gesamtschule Lohmar ihre Schulleiterin Sabine Henseler. Nach 14 Jahren engagierter und prägender Tätigkeit wechselt sie in die Schulaufsicht der Bezirksregierung Köln und übernimmt dort die Aufgabe einer schulfachlichen Dezernentin.

Die Verabschiedung fand im feierlichen Rahmen in der Jabachhalle Lohmar statt. Schüler/innen, das Kollegium, Elternvertretungen, Wegbegleiter/innen sowie Vertreter/innen der Verwaltung kamen zusammen, um Danke zu sagen - für 14 Jahre Leidenschaft, Gestaltungswillen und pädagogische Überzeugung.

Sabine Henseler war bereits im Jahr 2012 als Gründungsmitglied an der damaligen Sekundarschule Lohmar tätig. Nach ihrer Zeit als Koordinatorin für schulfachliche Aufgaben und anschließend als Didaktische Leitung übernahm sie 2020 die Schulleitung. Seit Beginn ihres Wirkens hat sie die Schule maßgeblich geprägt. Unter ihrer Leitung entwickelte sich die Gesamtschule zu einer inklusiven, zukunftsorientierten Bildungseinrichtung mit klarer pädagogischer Haltung, in der die Schüler/innen im Mittelpunkt stehen.

Mit großer fachlicher Expertise und visionären Ideen setzte sie zahlreiche innovative Projekte um. Beispielhaft stehen dafür die jüngsten Auszeichnungen als "Digitale Schule" sowie "Medienscouts-Schule" ebenso wie die Gestaltung der grünen Klassenzimmer an beiden Schulstandorten als Orten des Lernens, des Austausches und des Miteinanders. Dabei ging es ihr nie um Projekte um ihrer selbst willen, sondern um eine klare Haltung :  Schule als Raum der Möglichkeiten. Eine Schule, in der Vielfalt selbstverständlich ist und jede/r Einzelne gesehen wird.

Zahlreiche Rednerinnen und Redner würdigten ihr Wirken und blickten auf gemeinsam Erreichtes zurück. Frau Weiler, schulfachliche Dezernentin der Bezirksregierung Köln, betonte die Bedeutung des positiven Blicks auf jede/n einzelne/n Schüler/in - ein Blick, der Wirkung auf das gesamte System habe. Der Bürgermeister der Stadt Lohmar, Matthias Schmitz, zeichnete die Erfolgsgeschichte der Gesamtschule nach und hob hervor, dass Schulentwicklung hier stets ganzheitlich gedacht worden sei. Aus einer "guten Idee" sei eine feste Institution in der Bildungslandschaft entstanden.

Die Schülersprecher/innen, Melina Schlüter und Dennis Braun, die zugleich souverän durch das Programm führten, bedankten sich dafür, dass ihnen Verantwortung übertragen und ihre Stimme ernst genommen wurde. So könnten Schüler/innen ihre Persönlichkeit entwickeln und Demokratie aktiv erleben.

Auch die Schulpflegschafts-Vorsitzende Jessica Schulte sowie die Vorsitzende des Fördervereins Vera Herberholt hoben die Offenheit, Wertschätzung und das Vertrauen in der Zusammenarbeit hervor. Beteiligung sei stets erwünscht gewesen, unterschiedliche Sichtweisen seien respektiert und produktiv genutzt worden. So habe man gemeinsam viele Projekte im Sinne der Schüler/innenschaft verwirklichen können.

Der stellvertretende Schulleiter, Sebastian Weigelt, zeichnete Sabine Henselers beruflichen Weg an der Gesamtschule nach und betonte, was sie hinterlasse :  nicht nur sichtbare Projekte, tragfähige pädagogische Konzepte, sondern vor allem auch die inneren Werte, die die Gesamtschule Lohmar ausmachten : "Sie hat Spuren in uns hinterlassen", betonte er.

Auch der Lehrkräfterat, vertreten durch Mona Becker und Cara Colombo, blickte positiv auf die gemeinsame Arbeit zurück. Man habe stets konstruktiv zusammengearbeitet und gemeinsam Lösungen gefunden.

Das Schulleitungsteam bestehend aus Sebastian Weigelt (stellvertretender Schulleiter), Dr. Enikö Schlereth (Didaktische Leiterin), Meike Thelen (Abteilungsleiterin III) sowie Jessika Zahn (Abteilungsleiterin 
II) teilte persönliche Erinnerungen und Anekdoten aus vielen Jahren intensiver Zusammenarbeit - mal humorvoll, mal nachdenklich, immer getragen von großer Wertschätzung.

In ihrer Abschiedsrede blickte Sabine Henseler selbst auf die gemeinsame Wegstrecke zurück und betonte, dass Schule für sie nie nur Arbeitsplatz gewesen sei, sondern ein Projekt. "Eine Schule für alle ist kein fertiger Zustand. Sie ist ein fortwährender Prozess", sagte sie. Schulentwicklung sei für sie "keine Verwaltungsaufgabe, sondern eine Haltung - und eine Herzensangelegenheit". Mit Blick auf ihren Wechsel in die Schulaufsicht ergänzte sie : "Es ist kein Abschied von meiner Überzeugung. Schulentwicklung bleibt meine Leidenschaft - sie erhält nun einen neuen Rahmen."

Das Kollegium verabschiedete sich mit einer Videobotschaft, in der versucht wurde, die Schulleiterin in nur einem Wort zu beschreiben - kein leichtes Unterfangen. Begriffe wie "Vielfalt", "innovationsfreudig", "klar", "verbindlich" und "herzlich" fielen und spiegelten den großen Respekt wider. Ein weiterer Film blickte humorvoll und zugleich emotional auf besondere Momente und Meilensteine der vergangenen Jahre zurück.

Auch musikalisch war die Feier eindrucksvoll gestaltet :  Die Klasse 9f begeisterte mit einer überzeugenden Interpretation des Liedes "Stay" und Philipp Ballau (Q2) eröffnete die Veranstaltung stimmungsvoll am Klavier. Den bewegenden Abschluss bildete das Kollegium mit dem "Irischen Segenswunsch", der den feierlichen Rahmen abrundete.

Mit großer Dankbarkeit verabschiedet die Schulgemeinschaft Sabine Henseler in ihre neue Aufgabe. Sie hinterlässt eine Schule mit klarem Profil, starker Haltung und lebendiger Gemeinschaft. Wir wünschen ihr für ihren weiteren Weg alles Gute, Erfolg und weiterhin viel Herzblut, die Bildungslandschaft aktiv zu gestalten.

 

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06. März 2026


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