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Drei Mercedes auf der Autobahn 3 im Süden Lohmars verunfallt

Fünf Stunden lang war die Autobahn 3 in Richtung Köln heute nacht nach einem Verkehrsunfall voll gesperrt. Zu diesem kam es gegen 23.20 Uhr in Höhe der Anschlußstelle Lohmar auf der Brücke über die Bundesstraße 484. Auslöser war das Fahrmanöver eines 21-jährigen PKW-Fahrers aus Heinsberg.

Als dieser mit seinem Mercedes der 'C-Klasse' vom mittleren Fahrstreifen nach links zog, um einen vorausfahrenden PKW zu überholen, rammte er einen 'Mercedes GLC 300', der die beiden anderen PKW gerade auf dem linken Fahrstreifen passieren wollte. Das rechts am Heck getroffene Fahrzeug geriet außer Kontrolle, schleuderte über alle Fahrspuren und schlug am Ende der Brücke nacheinander mit Front und Heck in die rechtsseitige Leitplanke ein.

Auch der zuvor auf der Mittelspur vorausfahrende PKW wurde aktiv in das Unfallgeschehen verwickelt. Es handelte sich ebenfalls um einen Mercedes, in diesem Falle der 'A-Klasse', der von einer 29-Jährigen aus Gummersbach gesteuert wurde. Er kam - ebenso wie die 'C-Klasse' des Unfallverursachers - beschädigt auf den Überholspuren zum Stehen.

Der stark deformierte 'GLC', an dessen Steuer ein 20-jähriger Essener saß, blockierte nach den Leitplanken-Kontakten die rechte Fahrspur. Alle drei Beteiligten wurden leicht verletzt und später nach notärztlicher Kontrolle zu Krankenhäusern gebracht. Zuvor hatten sich Ersthelfer, darunter ein Feuerwehrmann aus Troisdorf, der den Unfall von der B 484 aus bemerkt hatte und extra auf die Autobahn aufgefahren war, um die Fahrerin und die beiden Fahrer gekümmert.

Dies umfasste auch die Betreuung eines Hundes, der im Auto des Esseners mitgefahren war. Der Spaniel, der sich bei dem Unfall offenbar auch verletzt hatte und humpelte, wurde von Mitarbeitern des Siegburger Ordnungsamtes übernommen und zur Weiterversorgung zum Tierheim nach Troisdorf gebracht.

Zur Absicherung und Ausleuchtung der Unfallstelle sowie für technische Hilfe waren zudem die Feuerwehren aus Lohmar und Siegburg mit zusammen mehr als 40 Kräften im Einsatz. Der ursprüngliche Grund ihrer Alarmierung, nämlich die Befreiung von eingeklemmten Personen, war glücklicherweise nicht notwendig. Ein vierter PKW, ein 'Opel Zafira', wurde beim Überfahren von Trümmerteilen beschädigt. Der 70-jährige Fahrer aus Wuppertal hielt erst an der Rastanlage im Sülztal an.

Von der Blockade der Autobahn waren vergleichsweise wenige Verkehrsteilnehmer/innen betroffen. Es traf diejenigen, die knapp hinter den Unfallfahrzeugen unterwegs waren und die Ausfahrt bereits passiert hatten, als sie zum Halten gezwungen wurden. Der nachfolgende Verkehr wurde an der Anschlußstelle abgeleitet und konnte die Fahrt auf alternativen Routen fortsetzen. So war der Rückstau nur rund 200 Meter lang. Die Feuerwehr sperrte die Auffahrt an der B 484 ab, um zu verhindern, daß weitere Fahrzeuge in den kurzen Rückstau fahren. (cs)
 

21. September 2025


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