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Nach der Panne beim Start eines Wetterballons in Form eines Schülerprojekts am Gymnasium Lohmar vor zwei Wochen (
wir berichteten ) gab es eine große Hilfsbereitschaft mit Spenden sowohl aus Reihen der Schulgemeinschaft als auch von Außenstehenden. So erhielt der verantwortliche Projektkurs Informatik sogar einen neuen Wetterballon für einen zweiten Startversuch. Dieser stand heute morgen auf dem Programm.
Aber auch der zweite Versuch war leider nicht von Erfolg gekrönt, er scheiterte noch früher als beim ersten Mal. Schon beim Befüllen des Ballons mit Helium bekam die Hülle Risse und platzte auf, so daß der Ballon in sich zusammenfiel. Es wird vermutet, daß der von einem Unternehmen gestiftete Ballon, dessen Neupreis bei rund 700 Euro liegt, durch eine längere Lagerung Schäden davongetragen haben könnte.
Die sechs am Projekt beteiligten Schüler/innen und ihr Lehrer hatten wieder alles akkurat vorbereitet. Die Sonde mit den Meßgeräten, einem GPS-Sender, dem Schulmaskottchen und dem Fallschirm, der nach dem Aufstieg in die Stratosphäre auf rund 30 Kilometer Höhe alles wieder wohlbehalten zur Erde bringen sollte, war bereits flugbereit, als der Schaden am Ballon die Aktion jäh stoppte.
Dieses Mal wollten die Schüler/innen ihrem Ballon auf der Erde folgen, um die Sonde zu bergen. Anders als vor zwei Wochen, als die Wetterdaten den Raum Erfurt in Thüringen als wahrscheinliche Landezone auswiesen, wäre es heute näher gewesen. Die Berechnungen ergaben Kamp-Lintfort am Niederrhein als Zielort. Mangels Start des Ballons kam es natürlich nicht mehr dazu.
Falls ein neuer Ballon und eine neue Heliumfüllung finanziert werden können, könnte es nächste Woche zu einem neuerlichen Versuch kommen. Es eilt, da die beteiligten Abiturientinnen und Abiturienten nicht mehr lange an der Schule sein werden. Getreu der Redewendung "Aller guten Dinge sind drei" sollte es dann klappen. Kommende Woche, so die aktuellen Wetterprognosen, könnte die Reise von Ballon und Sonde in Belgien enden. (cs)









