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Einfamilienhaus in Naaferberg weitgehend ausgebrannt

Zunächst war es "lediglich" der Brand eines Carports, der heute Nacht gegen 2.20 Uhr aus dem Ortsteil Naaferberg gemeldet wurde. Nur wenige Minuten später wurde die Alarmierungsstufe zwei Mal erhöht, um 2.30 Uhr Stadtalarm für alle Einheiten der Feuerwehr ausgelöst. Der Brand hatte auf das Wohnhaus übergegriffen, bei Eintreffen der ersten Kräfte der Löschgruppe Breidt stand der Dachstuhl des Hauses bereits im Vollbrand. Die beiden Bewohner hatten sich zwischenzeitlich in Sicherheit gebracht.

Schwierigkeiten ergaben sich dadurch, daß das Haus am Ende des Zeisigwegs, einer langen einspurigen Sackgasse, liegt - ungünstig für die Aufstellung der Löschfahrzeuge nebst Drehleiter. Um die Wasserversorgung zu gewährleisten, wurde zudem eine kilometerlange Schlauchleitung hinunter ins Aggertal bis zur Naaf verlegt. Insgesamt waren 107 Frauen und Männer der Feuerwehr in den Einsatz eingebunden.

Nach einer halben Stunde zeigten die Löscharbeiten deutlich Wirkung, sie zogen sich aber noch mehrere Stunden hin. Nachlöscharbeiten werden sicherlich noch bis in die Morgenstunden andauern. Um den Grundschutz im Falle weiterer möglicher Einsätze im Stadtgebiet sicherzustellen, wurde der Löschzug Seelscheid der Nachbargemeinde in Bereitschaft versetzt und zum Lohmarer Gerätehaus beordert, konnte aber gegen 4.30 Uhr wieder abrücken, nachdem Lohmarer Einheiten wieder aus dem Einsatz ausgelöst werden konnten.

Die Ursache für das Feuer und die Höhe des entstandenen Sachschadens - das Haus brante weitgehend aus - sind noch unklar. Die Bewohner kamen zunächst bei Nachbarn unter. Auch zwei Nachbarhäuser mußten zeitweise evakuiert werden, deren Bewohner konnten später wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. (cs)

23. April 2020