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Deckeneinsturz auf der Supermarkt-Baustelle in Lohmar

Im Vordergrund links der betroffene Gebäudeteil der Warenanlieferung, hier noch mit der später eingestürzten Verschalung wenige Tage vor dem Unfall

Zum Glück wurde niemand verletzt bei einem schweren Unfall auf der Großbaustelle des neuen 'EDEKA'-Marktes im Lohmarer Ortszentrum. Am Donnerstag-Nachmittag (27.03.) kam es - offenbar während der Arbeiten zur Betonierung der Decke eines Gebäudeteils - zum Einsturz derselben. Betroffen war der nördlich gelegene Gebäudeteil, der später als Einhausung der Warenannahme dienen soll. In dem rund acht Meter breiten und 20 Meter langen, abschüssigen Raum finden zwei Sattelzüge Platz, wenn sie an die Laderampe zurücksetzen.

Ein Durcheinander aus Metallstützen, Holzschalungsträgern, Verschalung, Eisenarmierung und Betonauflage verteilte sich im Einsturzbereich

Offenbar hatte die Abstützung der Verschalung dem tonnenschweren Gewicht des nassen Betons nicht standgehalten, obwohl die Decke - soweit erkennbar  - bezogen auf ihre Stärke erst zur Hälfte gegossen war. Als die Stützen nachgaben, stürzten Verschalung und Decke rund fünf Meter tief auf den Hallenboden. Der kurze rückwärtige Teil der Decke über der Laderampe selbst blieb stehen und mußte später von Hand mit einem Preßlufthammer abgetragen werden. Auch am frontseitigen Mauerwerk entstanden Risse, woraufhin hier Nacharbeiten stattfinden.

Die ersten Trümmer der eingestürzten Decke sind aus der Halle der Warenanlieferung herausgeräumt worden

Während der erzwungenen Rückbauarbeiten im Anlieferbereich gehen die Arbeiten im eigentlichen Marktbereich und dem aufgesetzten Büro- und Praxistrakt mit Hochdruck weiter. Inwieweit der Unfall die Fertigstellung des Gesamtkomplexes verzögern wird, ist nicht bekannt. (cs)

Abbrucharbeiten auf einem verbliebenen Teilstück der Decke
verbogene Schalungsstützen ...
... und zerborstene Schalungsträger
Die besenreine Anlieferrampe nach Beseitigung der Trümmer des Deckeneinsturzes

 

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31. März 2014