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Nachrichten - Archiv 2022

31.01.2022 - Stadtverwaltung, Wetter, Baumaßnahmen:

Starkregen-Ereignis : Hochwasserschutz-Konzept in Arbeit

Hochwasser in Lohmar am 14. Juli 2021 - (Archivfoto : rhein-sieg.info)

Eine Information der Lohmarer Stadtverwaltung :  Das Starkregenereignis Mitte Juli im vergangenen Jahr hatte auch in Lohmar verheerende Folgen. Die Einsatzkräfte des städtischen Bauhofs und der Feuerwehr sowie viele weitere Helferinnen und Helfer waren im Kampf gegen die Wassermassen mit allen verfügbaren Kräften und Mitteln im Einsatz, dennoch war das Ausmaß der Schäden enorm und viele Menschen persönlich stark betroffen.

Aber auch die Anteilnahme in Lohmar war groß :  Viele Menschen spendeten und halfen in dieser besonderen Notsituation. Mit einem eigenen Soforthilfeprogramm konnte die Stadtverwaltung Betroffene schnell und unkompliziert - neben der Soforthilfe des Landes - finanziell unterstützen. Außerdem wurde dafür gesorgt, dass der Müll, insbesondere Sperrmüll, zeitnah entsorgt wurde und es wurden größere Mengen Bautrockner zur Vermietung vermittelt.

Viele Schäden auf städtischer Seite wurden bereits beseitigt. Reparaturen und Erhaltungsmaßnahmen an Brücken und Stegen werden noch durchgeführt und Straßenschäden durch Böschungsbrüche behoben. Ebenso wurde Müll, der durch das Hochwasser in der Agger und die Sülz sowie die Nebengewässern gespült wurde, beseitigt.

Aktuell finden Untersuchungen zur Ursache und zur zeitlichen Abfolge der Überflutung des Stadtgebiets Lohmar-Nord statt. Darüber hinaus sind ein Hochwasserschutz-Konzept und ein Starkregen-Management für das gesamte Stadtgebiet in Arbeit. In diesem Rahmen werden zukünftige, notwendige Maßnahmen geprüft und erwogen.

Das Pumpwerk in der Johannesstraße wurde kurz nach dem Starkregenereignis instandgesetzt und läuft seitdem wieder problemlos. Ebenfalls wurde kurz nach dem Starkregenereignis ein externer Gutachter beauftragt, die Überschwemmungs-Situation im Gebiet Lohmar-Nord zu untersuchen. Das endgültige Ergebnis liegt noch nicht vor, es müssen noch weitere Berechnungen erfolgen.

Auch seitens des Aggerverbandes werden noch Aussagen zum Hochwasserschutz erwartet. Die Erweiterung des bestehenden Hochwasser-Rückhaltebeckens Auelsbach ist aktuell im Genehmigungs-Verfahren. Der Antrag beinhaltet im Wesentlichen die Erhöhung der Dammkrone um circa 2,90 Meter, eine Begrenzung des Drosselbauwerks sowie die Erhöhung des Hochwasser-Entlastungsbauwerks um 2,70 Meter. Durch diese Maßnahmen wird das eins- taubare Volumen von 57.000 Kubikmeter (entspricht derzeit dem statistisch alle 50 Jahre auftretendem Hochwasser, das heißt "HQ50") auf zukünftig circa 166.000 Kubikmeter (entspricht derzeit "HQ200") erhöht und die maximal überstaute Fläche vergrößert sich in Richtung Osten (entlang des Auelsbaches) und in Richtung Süden (entlang des Holzbaches) von derzeit circa 3 Hektar auf zukünftig circa 5,4 Hektar. Mit der Genehmigung der Gesamtmaßnahme wird in diesem Jahr gerechnet.

An der Deichanlage am Dornheckenweg, in deren Schutz viele Bürger/innen wohnen, wurden Vermessungsarbeiten und Untersuchungen zur Standsicherheit durchgeführt. Das begleitende Fachbüro wertet derzeit die Ergebnisse aus und stellt einen Statusbericht zur Vorlage bei der Bezirksregierung zusammen. Unabhängig davon muss der Deich grundsätzlich frei von Gehölzen gehalten werden, weil Sträucher und Bäume die Stabilität des Deiches gefährden. Wurzeln durchdringen den Deichkörper und beschleunigen die Durchfeuchtung des Bodens. Gehölze begünstigen zudem die Ansiedlung von Wühltieren. Im Hochwasserfall kann es bei umstürzenden Bäumen zu einem plötzlichen Deichbruch kommen. Zusätzlich ist ein von Gehölzen freier "Deichschutzstreifen" anzulegen. Die Verwaltung plant entsprechende Rodungsarbeiten noch vor der Vogelbrutzeit, das heißt bis zum 1. März 2022 durchzuführen.

"Die Stadt setzt alles daran, ihre Bürgerinnen und Bürger zu schützen", so Bürgermeisterin Claudia Wieja verantwortungsvoll, "doch die Folgen des Klimawandels werden immer deutlicher. Neben den städtischen Schutzmaßnahmen wollen wir auch ein Bewusstsein für Risiken schaffen und jeder muss versuchen, die Schäden möglichst gering zu halten sowie zumutbare Maßnahmen selbst ergreifen."

Die Stadtverwaltung informiert auf ihrer Internet-Sonderseite "Hochwasser" unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.lohmar.de/hochwasser  über aktuelle Maßnahmen und hat hier alle relevanten Meldungen eingestellt.


31.01.2022 - Stadtverwaltung, Freizeit, Kinder:

'Lesestart-Sets' an beiden Standorten der Stadtbibliothek

Eine Information der Lohmarer Stadtbibliothek :  Ab sofort können Lesestart-Sets für Dreijährige kostenlos in den Stadtbibliotheken Lohmar, Hauptstraße 83, und Wahlscheid, Wahlscheider Straße 52, abgeholt werden. Alle Sets enthalten ein altersgerechtes Bilderbuch und weiteres Informationsmaterial für Eltern, wie sie das Betrachten von Bilderbüchern, das Vorlesen, Spielen und andere Aktionen in ihren Alltag einbauen können, um den Spracherwerb ihrer Kinder zu fördern.

Zudem können sich Eltern laufend über neue Ideen sowie digitale Ausgaben der Lesestart-Bilderbücher auf der Seite  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.lesestart.de  informieren. Mit dem Programm sollen besonders leseferne Familien motiviert werden, Vorlesen und Erzählen in ihrem Alltag zu verankern. Das Programm wird von der 'Stiftung Lesen' durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Die Stadtbibliotheken haben übrigens auch mehr als 300 "Tonies" im Bestand, den Hörspielspaß der besonderen Art für Kinder ab einem Jahr. Kinder können kostenlos Bücher und Hörbücher ausleihen. - Zurzeit gilt in den Stadtbibliotheken die "2G-Regelung" für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren. Bitte Nachweis mitbringen und Maske tragen.


31.01.2022 - Natur, Baumaßnahmen:

Rund 250 Jahre alte Stieleiche an Honsbacher Straße gefällt

Rund 25 Meter Höhe, ein Kronendurchmesser von mehr als 20 Metern und ein Stammumfang von rund 5,50 Metern in einem Meter Höhe, das sind die Kennzahlen der Stieleiche am Ortseingang von Neuhonrath und Honsbach. Besser gesagt waren dies die Kennzahlen, denn der mächtige Baum mußte am vergangenen Freitag (29.01.) gefällt werden. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die Eiche, die noch aus dem 18. Jahrhundert stammte, viel von der Geschichte im Aggertal erlebt. Denn auf rund 250 Jahre wurde ihr Alter geschätzt.

War die Eiche vor mehreren Jahrzehnten noch sichtlich gesund, hatten ihr verschiedene Faktoren zugesetzt. Nach einer früheren Verlegung der Aggerbrücke war die Seelscheider Straße (K 16) ebenso näher an sie herangerückt wie in den 80er Jahren auch der Verlauf der Honsbacher Straße, so daß sie seither nahe am Schnittpunkt beider Straßen stand. Weitere Probleme waren eine durch das Herausbrechen eines Astes entstandene große Wunde im Stamm, zusätzlich ein Blitzeinschlag im Juni 2017, der eine lange Narbe in der Rinde hinterließ, sowie letztlich die Trockenheit der vergangenen Jahre. 2021 bildete die Baumkrone kaum noch Blattwerk aus. (cs)


30.01.2022 - Wetter:

Auf Orkantief 'Nadia' folgt 'Odette' mit stärkeren Sturmböen

Am Samstag (29.01.) waren die Randausläufer des weiter nördlich vorbeiziehenden Orkantiefs "Nadia" (auch "Malik" bezeichnet) bis ins Rheinland spürbar.  Für den morgigen Montag werden ganztags nochmals stürmische Zeiten angekündigt. Das bevorstehende Tief "Odette" (alternativ "Corrie") ist zwar schwächer als "Nadia", soll in Nordrhein-Westfalen aber kräftiger wehen. Statt Windstärken von 6 bis 8 Beaufort werden vom 'Deutschen Wetterdienst' 7 bis 9 Beaufort vorhergesagt, in Spitzen bis zu 85 km/h. (cs)


29.01.2022 - Vereine, Soziales, Gesellschaft:

FamiKi-Stiftung fördert wirtschaftlich hilfebedürftige Familien

Eine Information der 'FamiKi-Stiftung' in der Bürgerstiftung Lohmar :  Die 'FamiKi-Stiftung Lohmar' möchte Familien mit Kindern aus Lohmar, die sich in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage befinden, finanziell unterstützen. Deshalb schüttet die Stiftung in jedem Jahr die Erträge aus dem Stiftungskapital, die in der Regel im vierstelligen Bereich liegen, an mindestens zwei, maximal fünf Lohmarer Familien aus.

Für eine Förderung durch die 'FamiKi-Stiftung Lohmar' müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein :  Die Lohmarer Familie, das heißt ein Elternpaar, ein Elternteil oder eine andere erziehungsberechtigte Person, lebt mit mindestens einem Kind in Lohmar. Mindestens ein Familienmitglied besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit. Die Familie ist wirtschaftlich hilfebedürftig im Sinne von Paragraf 53 Abgabenordnung.

Anträge auf Unterstützung können alle Lohmarer Familien stellen, die die Fördervoraussetzungen der 'FamiKi-Stiftung' erfüllen. 
Zudem werden die Fachkräfte aus Lohmar oder der für Lohmar zuständigen Behörden um Vorschläge gebeten. Antragsformulare und weitere Infos sind unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.buergerstiftunglohmar.de  zu finden.

Die Förderanträge können an die FamiKi-Stiftung Lohmar, Auf der Hardt 55, 53797 Lohmar, oder auch per E-Mail an  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailinfo(at)buergerstiftunglohmar.de  geschickt werden. Die Antragsfrist für 2022 läuft bis zum 28. Februar. Bei Fragen hilft die Geschäftsführerin der Bürgerstiftung Lohmar, Gabriele Willscheid, gerne weiter : Telefon 02246 / 9481158.


28.01.2022 - Stadtverwaltung, Technik, Baumaßnahmen:

Ausbau des Glasfasernetzes für 2.700 Haushalte geplant

Andreas Schulz (Leiter Infrastrukturvertrieb West, Deutsche Telekom, links), Bürgermeisterin Claudia Wieja und Falk Wieczorek (Leiter Produktion Technische Infrastruktur Köln, Deutsche Telekom) unterzeichnen die Ausbauverträge - (Foto : Jürgen Morich)

Eine Information der Stadtverwaltung :  Mit Beginn im Frühjahr 2022 plant die 'Glasfaser Plus', ein Unternehmen der 'Deutsche Telekom', in Teilbereichen von Lohmar-Zentrum und Neuhonrath sowie Honsbach einen selbstfinanzierten Glasfaserausbau. Das neue Netz ermöglicht Bandbreiten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) und ist so leistungsstark, dass sowohl Arbeiten und Lernen von zuhause als auch Surfen und Streamen gleichzeitig möglich sind.

Der erste Schritt zum Glasfaserausbau wurde nun gemeinsam mit der Stadt Lohmar bei der Unterzeichnung der gegenseitigen Absichtserklärung getan. 63 neue Glasfaserverteiler und rund 30 Kilometer Tiefbauarbeiten sind dabei nötig. Sie werden zu einem Großteil mit innovativen Verlegemethoden ausgeführt. Ziel ist, modernste Glasfasertechnologie durchgängig von der Vermittlungsstelle bis ins Haus zu realisieren.


28.01.2022 - Stadtverwaltung, Gesundheit, Kinder, Veranstaltungen:

Babymassage-Kurs im Familienzentrum Jabachkindergarten

Eine Information des städtischen Amtes für Jugend und Familie :  Fit und entspannt wird in das neue Jahr 2022 gestartet. Im Familienzentrum Jabachkindergarten beginnt am 31. Januar ein Babymassage-Kurs für frischgebackene Eltern und ihr Baby. Eine Teilnahme ist bequem von zu Hause aus möglich. Themen dieses Kurses sind unter anderem : "Massagen gegen Blähungen und Koliken" sowie "Wie Ihr Baby mit Ihnen kommuniziert".

Das Familienzentrum Jabachkindergarten bietet neben diesem Kurs vielerlei Seminare zu pädagogische Themen und Bewegungskurse (zum Beispiel "BOP-Aerobic") an. Das Team des Jabachkindergartens und die vielen Kooperationspartner des Familienzentrums freuen sich über eine rege Teilnahme. Programmübersicht und Anmeldung unter Telefon 02246/ 8200 sowie E-Mail :  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-MailFamilienzentrum-Jabach(at)lohmar.de


28.01.2022 - Kreisverwaltung, Gesundheit, Recht:

Gesundheitsamt über die aktuellen Quarantäne-Regelungen

Eine Information des Kreisgesundheitsamtes :  Wer positiv auf das Coronavirus getestet worden ist, muss sich sofort ohne behördliche Anordnung in die so genannte häusliche Isolierung begeben. Das bedeutet :  Kontakt mit Menschen außerhalb des eigenen Haushaltes vollständig vermeiden, aber auch innerhalb des eigenen Haushaltes die Kontakte auf das absolut notwendige Mindestmaß beschränken. Auf diese Regelungen weist das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises noch einmal hin.

Die aktuellen Verhaltensregeln und weitere wichtige Informationen - auch zum Ende der Isolierung beziehungsweise Quarantäne - finden Betroffene zusammengefasst in einem Leitfaden auf der Website des Rhein-Sieg-Kreises unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.rhein-sieg-kreis.de/quarantaeneregeln . Die wichtigsten Hinweise sind dort auch noch einmal komprimiert in Infografiken aufbereitet.

Die neue Corona-Test- und Quarantäne-Verordnung des Landes NRW, die in der vergangenen Woche in Kraft getreten ist, ordnet die Isolierung von Infizierten beziehungsweise die Quarantäne von Kontaktpersonen im eigenen Haushalt unmittelbar an, ohne dass noch eine individuelle behördliche Regelung nötig ist. An die Stelle der früheren Ordnungsverfügung tritt daher nun der umfassende Leitfaden des Kreisgesundheitsamtes.

Wenn dem Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises eine Mobilnummer einer infizierten Person bekannt ist, erhält diese automatisiert eine SMS, die auf die unter dem Link bereitgestellten Informationen verweist. Ist keine Mobilnummer bekannt, versenden die Ordnungsämter der Städte und Gemeinden die Informationen per Post an die Betroffenen.

"Wenn Sie positiv getestet wurden, ist es wichtig, dass Sie sich sofort selbst isolieren und sich aktiv über die wichtigsten Regelungen informieren", betont Dr. Kirsten Hasper, Leiterin des Kreisgesundheitsamtes. Denn durch die exponentiell steigenden Infektionszahlen und mögliche Verzögerungen im Labor bei PCR-Testungen können neuinfizierte Personen nicht mehr umgehend erfasst und im Akutfall direkt "von Amts wegen" auf den Leitfaden hingewiesen werden.

Wichtig :  Wer einen positiven Schnell- oder PCR-Test hatte, ist verpflichtet, seine engen Kontaktpersonen so schnell wie möglich über seine Infektion und die damit verbundene Ansteckungsgefahr zu informieren. Das hat das Land NRW in der Test- und Quarantäne-Verordnung verbindlich festgeschrieben. Zur Information über die aktuellen Regeln können infizierte Personen den Link einfach weiterleiten.

Übrigens :  Arztpraxen, Teststellen oder Apotheken etc. können unter der Adresse  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.rhein-sieg-kreis.de/plakat-quarantaeneregeln  ein Plakat herunterladen, um Personen, die sich bei ihnen testen lassen, auf den Leitfaden hinzuweisen. Zusätzlich bittet das Kreisgesundheitsamt die Testzentren, auch direkt den Link zum Leitfaden zu übermitteln, wenn sie Betroffene per E-Mail oder SMS über positive Testergebnisse informieren.


27.01.2022 - Stadtverwaltung, Gesundheit, Recht:

Stadt informiert über Corona-Quarantäne-Verfügungen

Eine Information der Stadtverwaltung :  Die Stadt Lohmar wird trotz anderer Möglichkeiten aus Rechtssicherheitsgründen an dem Erlass von personenbezogenen Quarantäne-Verfügungen an Infizierte Personen im Stadtgebiet Lohmar festhalten.

Selbstverständlich bleibt allen Bürgerinnen und Bürgern unbenommen, sich auf den Internetseiten der Stadt Lohmar und des Rhein-Sieg-Kreises über die aktuellen Vorgaben der Coronaschutz-Verordnung (CoronaSchVO) und der Corona-Test-und-Quarantäne-Verordnung (CoronaTestQuarantäneVO) zu informieren.

Die aktuellen Verordnungen und weitere Informationen sind abrufbar unter :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.lohmar.de/corona


27.01.2022 - Stadtverwaltung, Gesellschaft, Sport, Veranstaltungen:

Lohmar wird 'Host Town' der 'Special Olympics' in Berlin

Bürgermeisterin Claudia Wieja

Eine Information des städtischen Amtes für Bildung, Soziales, Kultur und Sport :  Am 26. Januar hat das Komitee der "Special Olympics 2023" um 10 Uhr offiziell die "Host Towns" für die Unterbringung der internationalen Delegationen bekanntgegeben. Die Delegationen, welche sowohl aus Athletinnen und Athleten, als auch aus Trainerinnen und Trainern bestehen, werden vor den Olympischen Spielen in Berlin im Rhein-Sieg-Kreis in den Kommunen Bornheim, Hennef, Siegburg, Troisdorf und Lohmar untergebracht.

Die Kommunen und der Rhein-Sieg-Kreis werden für die Dauer des Aufenthalts die Unterbringung organisieren und ein Programm erstellen, um den Sportlerinnen und Sportlern, welche aus der ganzen Welt anreisen, die deutsche Kultur ein wenig näherzubringen. Dieses Programm soll das Ziel einer nachhaltigen und inklusiven Gesellschaft unterstützen.

Die "Special Olympics World Games" sind die weltweit größte inklusive Sportveranstaltung. Tausende Athletinnen und Athleten mit geistiger und mehrfacher Behinderung treten dabei in insgesamt 26 Sportarten und "Unified-Sports"-Wettbewerben an. "Special Olympics (SO) Unified Sports" ist ein weltweit etabliertes Programm zur Bildung von inklusiven Teams, die sich aus Sportlerinnen und Sportlern mit und ohne geistige Behinderung zusammensetzen.


25.01.2022 - Baumaßnahmen, Kinder, Stadtverwaltung, Politik:

Erstes inclusives Spielgerät im Park der 'Villa Friedlinde'

Ein barrierefreier Spielplatz, der auch Kindern mit Handicap - selbst im Rollstuhl - ermöglicht, teilzuhaben und nicht nur zusehen zu müssen, das war das Ziel eines Antrags der SPD-Fraktion im städtischen Jugendhilfe-Ausschuß. Nach den Beratungen, der Planung, Beschaffung und Montage konnte nun das erste Spielgerät, das solche Kriterien erfüllt, in Betrieb genommen werden. Es steht auf dem in Lohmar-Ort zentral gelegenen Spielplatz im Park der 'Villa Friedlinde'.

Am vergangenen Donnerstag (20.01.) wurde das Spielgerät offiziell seiner Bestimmung übergeben, nachdem es von Monteuren der Herstellerfirma installiert worden war. Für das rund 33.500 Euro teure Gerät und die zusätzlichen 4.500 Euro für die barrierefreie Wegeführung konnten 22.500 Euro Fördermittel aus dem 'VITAL-NRW'-Programm gewonnen werden. (cs)


24.01.2022 - Stadtverwaltung, Kindergärten, Gesundheit:

PCR-Pool-Tests in allen Lohmarer Kindertagesstätten

Eine Information des städtischen Amtes für Jugend und Familie :  Seit dem 17. Januar wird in allen 18 Lohmarer Kindertageseinrichtungen, die sich in unterschiedlicher Trägerschaft befinden, auf die sogenannte PCR-Lollitest-Methode umgestellt : 1.063 Kinder haben nun die Möglichkeit, freiwillig und mit dem Einverständnis der Eltern an der Pool-Testung teilzunehmen.

Diese geänderte Teststrategie folgt einem Ratsbeschluss vom 14. Dezember. Hierbei werden zweimal in der Woche die Proben von einem Labor zur Auswertung abgeholt und nach der PCR-Methode ausgewertet. Kinder, die nicht an der Pool-Testung teilnehmen, müssen bei einem positiven Pool-Testergebnis einen selbstorganisierten, negativen PCR-Test vorweisen, um die Kindertagesstätte weiterhin besuchen zu können.

Die Stadt hat damit auf die steigende Infektionsgefahr in den Kindertageseinrichtungen und den ausdrücklichen Wunsch vieler Eltern sowie des Lohmarer Jugendamts-Elternbeirates (JAEB) reagiert. Die PCR-Pool-Tests geben verlässlichere Aussagen über die Infektionslage und verfolgen das Ziel, auf diese Weise einen größtmöglichen Schutz der Kinder, der Mitarbeitenden und der Familien sicherzustellen.

"Vielen Dank für Ihr Vertrauen und Ihre Offenheit gegenüber der neuen Teststrategie", bedankt sich Bürgermeisterin Claudia Wieja bei den Familien und freut sich über die Teilnahmequote von über 96 Prozent. "Auch wenn es für die Eltern schwierig ist, weil bei einem positiven Pool-Ergebnis erst einmal Unsicherheit herrscht und eine kurzfristige Betreuungslösung gefunden werden muss, können so Infektionsketten durchbrochen werde.

Sie spricht auch allen Mitarbeitenden in den Kindertageseinrichtungen ein großes Dankeschön für ihr Engagement aus, denn die ersten Tage der Pool-Testung stellten eine große organisatorische Herausforderung dar. Das Amt für Jugend und Familie arbeitet zusammen mit den Kindertageseinrichtungen stetig an der Verbesserung der Abläufe. Dabei ist die Stadtverwaltung natürlich darauf angewiesen, dass die Testergebnisse rechtzeitig aus dem Labor übermittelt werden.


21.01.2022 - Feuerwehr, Polizeimeldungen:

Brand in leerstehendem Wohncontainer an Johannesstraße

Um 17.45 Uhr meldeten Anwohner heute einen Brand in einem leerstehenden Wohncontainer, der auf dem Gelände des früheren Jugendzentrums und späteren Asylbewerber-Wohnheims an der Johannesstraße in Lohmar steht. Die alarmierten Feuerwehrleute fanden dessen Metalltür verschlossen, aber im unteren Bereich aufgebogen vor. Durch Aufbrechen der Tür und Einschlagen eines der Fenster verschafften sich die Einsatzkräfte Zugang.

In Brand geraten waren Matratzen und weiteres Mobiliar, das ungenutzt in dem früher mit bis zu zwei Personen belegten Container verblieben war. Die Gegenstände konnten in kürzester Zeit abgelöscht werden. Um etwaige Brandnester im Deckenbereich ausschließen zu können, wurde zudem deren Verkleidung heruntergerissen.

Aufgrund der aufgebogenen Eingangstür geht die Polizei davon aus, daß ein brennender Gegenstand durch den entstandenen Spalt in den Container geworfen wurde, der für die Inbrandsetzung der Möbel sorgte. Wer verdächtige Beobachtungen im Umfeld des Containers gemacht hat, erreicht die Polizei zur Abgabe von Hinweisen unter der Telefon-Nummer 02241 / 5413121. Der Container wurde durch die Polizei für spätere Ermittlungen mit Flatterband abgesperrt. (cs)


21.01.2022 - Polizeimeldungen:

Straßenlaternen sabotiert und Zigrettenautomaten geknackt

Eine der manipulierten Laternen und der Ständer eines zwischenzeitlich demontierten Zigaretten-Automaten (im Hintergrund) in Höffen - (Foto nachträglich ergänzt)

Eine Information der Kreispolizeibehörde :  Am Donnerstagmorgen (20.01.) wurde die Polizei zu zwei Tatorten gerufen, bei denen Zigarettenautomaten aufgebrochen wurden. Die Besonderheit an den nur wenige hundert Meter auseinanderliegenden Tatorten war, dass die Täter offensichtlich mehrere Straßenlaternen geöffnet und außer Betrieb gesetzt hatten, mutmaßlich um das Entdeckungsrisiko zu senken.

Ein Passant hatte der Polizei gegen 9.30 Uhr die aufgebrochenen Zigarettenautomaten und die geöffneten Straßenlaternen an der Bonner Straße, einmal an der Einmündung Weeg in Lohmar-Weeg und an der Einmündung Klefhauser Straße in Lohmar-Höffen, gemeldet. Die Täter hatten die Automaten komplett entleert und waren mit Zigaretten und Bargeld in unbekannter Höhe unerkannt entkommen. Hinweise zu den Taten, die sich mutmaßlich in der Nacht zum 20. Januar ereigneten, nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02241 / 5413121 entgegen.


21.01.2022 - Gesundheit:

Fast täglich neue Corona-Rekordwerte auf allen Ebenen

Wochenlang waren die aktuellen Statistiken der Corona-Pandemie nicht aussagekräftig, weil es zu erheblichen Meldeverzögerungen über die Weihnachts-Feiertage und Neujahr gekommen war. Inzwischen hat sich die Situation wieder gebessert, obwohl die Zahlen nach wie vor nicht vollständig belastbar sind, da es aufgrund der Überlastung der Meldeketten (Gesundheitsämter, Landesgesundheitszentrum, 'Robert-Koch-Institut') weiterhin zu Meldeverzögerungen kommen soll. Dies beeinflusst insbesondere die Werte der 7-Tages-Inzidenz, in die Nachmeldungen nicht eingehen. Dennoch reißen die Infektionszahlen und Inzidenzen fast täglich alle Rekordmarken :

Aufgrund der höheren Infektiosität der nun vorherrschenden "Omikron"-Variante des "SARS-CoV-2"-Virus wurden allein im Rhein-Sieg-Kreis gestern erstmals mehr als 1.000 Neuinfektionen an einem einzigen Tag registriert (1.050). Die 7-Tages-Inzidenz stieg auf den Rekordwert von 743,9 - zum Vergleich die Zahlen des Umlandes : Rhein-Berg 762,9, Oberberg 665,1, Köln 573, Bonn sogar 1.144,4, NRW 680,8. Es ist jedoch abzusehen, daß diese Spitzenwerte allesamt schon bald übertroffen werden.

Seit März 2020 haben sich knapp 50.000 Menschen im Rhein-Sieg-Kreis bestätigt infiziert (49.711), die Dunkelziffer ist unbekannt. Dies entspricht knapp 8,3 Prozent der Bevölkerung. Auf Rekordniveau ist auch die Zahl der akut Infizierten, es sind derzeit 6.703, dies sind mehr als 1,1 Prozent der EInwohnerschaft. Die Zahl der Todesopfer in Zusammenhang mit einer "COVID-19"-Erkrankung ist im Kreisgebiet mittlerweile auf 645 angestiegen.

Natürlich spiegeln sich die gestiegenen Zahlen auch auf lokaler Ebene wider. So sind in Lohmar derzeit - soweit amtlich erfasst - 256 Menschen akut infiziert. 46 neue Fälle wurden allein am Donnerstag registriert, womit die Gesamtzahl seit Pandemie-Beginn auf 2.346 anstieg. Als positiv kann nur vermeldet werden, daß sich die Anzahl der Todesopfer zuletzt nicht weiter erhöht hat, sie stagniert lokal bei 32.

Deutschlandweit wurden bislang 8.460.546 Infektionsfälle verzeichnet, somit war rechnerisch jeder Zehnte betroffen. Hier setzen sich die Rekordzahlen fort - mit dem neuen Höchstwert von 140.160 Infektionen an einem einzigen Tag und einer rapide ansteigenden 7-Tages-Inzidenz von aktuell 706,3. Knapp 1,17 Millionen Menschen gelten momentan als akut infiziert, Tendenz stark zunehmend. 116.485 Menschen verstarben bislang "an oder mit dem Virus".

Doch wohin geht die Entwicklung ?  Dies lässt sich anhand der Zahlen anderer Staaten erahnen, in denen sich die "Omikron"-Variante schon früher ausbreitete. Denn lange Zeit lag Deutschland bei einem anderen Parameter weltweit hinter den USA auf dem zweiten Platz : bei der Anzahl der Neuinfektionen innerhalb der letzten vier Wochen. Hier fiel die Zahl im Inland zuletzt von rund 1,8 Millionen auf unter eine Million ab, um aktuell wieder auf 1,4 Millionen anzusteigen.

Im gleichen Zeitraum erhöhte sich die Zahl in den USA von 3 auf 17 Millionen Infektionen innerhalb von 28 Tagen. Frankreich verzeichnete im gleichen Zeitraum 6,4 Millionen Fälle, das Vereinigte Königreich 3,9 Millionen, Italien 3,7 Millionen und Spanien 3 Millionen. Auch Indien, Argentinien, Australien und die Türkei zogen an Deutschland vorbei, das derzeit mit den bereits erwähnten 1,4 Millionen "nur noch" auf Rang 10 weltweit rangiert. Dies könnte sich durch den derzeitig starken Anstieg schnell wieder ändern. (cs)


21.01.2022 - Baumaßnahmen, Jugend, Freizeit, Stadtverwaltung:

'Jugendecke' der 'Villa Friedlinde' steht wieder zur Verfügung

Die durch ein Feuer zerstörte Laube im Außenbereich der 'Villa Friedlinde' an der Bachstraße in Lohmar wurde vor kurzem wiederhergerichtet. Die überdachte Sitzgruppe war im Juni 2020 fahrlässig oder mutwillig in Brand gesteckt worden, wobei ein Gebäudeschaden von rund 20.000 Euro entstand. Anhand von Video-Aufzeichnungen konnte der Verursacher damals nach nur einem Tag ermittelt werden.

Der Bereich dient als Treffpunkt für Jugendliche im Ortszentrum und wird vom Team der benachbarten städtischen Begegnungsstätte betreut. Nun steht wieder eine Sitzgruppe mit Tisch zur Verfügung, die anders als die damalige Version in Metall ausgeführt ist. Laut Stadtverwaltung wurde die aktuelle Farbgestaltung mit den Jugendlichen abgestimmt. Die "Jugendecke" ist unabhängig von den Öffnungszeiten der Villa frei zugänglich. (cs)
Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterBericht zum Brand vom 25. Juni 2020


19.01.2022 - Verkehr, Baumaßnahmen:

Beschilderungs-Farce an Autobahn-Auffahrt hat ein Ende

Unzutreffende Hinweisschilder waren an der Hauptstraße / B 484 zurückgeblieben

Nicht nur für die Lohmarer war es ärgerlich, daß die Autobahn-Anschlußstelle 31 in Fahrtrichtung Frankfurt im Süden Lohmars fast ein Jahr länger als ursprünglich vorgesehen nicht zur Verfügung stand. Seit zehn Tagen sind die dafür ursächlichen Bauarbeiten auf der Autobahn in diesem Abschnitt abgeschlossen, ist die Auffahrt wieder geöffnet. Die gegenüberliegende Auffahrt in Richtung Köln war wegen Asphaltarbeiten auf der Autobahnbrücke im September 2021 sogar nur ein einziges Wochenende gesperrt.

Die für die Sperrungen Verantwortlichen - entweder die auftraggebende 'Autobahn GmbH' oder die damit beauftragte Firma - hielten es offenbar aber nicht für nötig, auch die Beschilderung den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Ein "vergessenes" Hinweisschild wies volle vier Monaten fälschlich auf die längst nicht mehr bestehende Kurzzeit-Sperrung in Richtung Köln hin.

Nach der Wiedereröffnung der Auffahrt in Richtung Frankfurt am 7. oder 8. Januar geschah nun Ähnliches :  Auch noch zehn Tage später verkündeten Schilder eine angebliche Sperrung und schickten Verkehrsteilnehmer auf eine unsinnige Umleitung über die B 56 nach Sankt Augustin und die A 560 zum BAB-Kreuz Siegburg. Am offiziellen blauen "Vorwegweiser" klemmte immer noch das rote "X", das die Auffahrt als gesperrt auswies.

Am heutigen Vormittag wurden die irreführenden Schilder und Markierungen nun endlich abgeräumt. Warum dies nicht bereits zeitgleich zur Wiederfreigabe der Auffahrt(en) geschah, ist nicht nachvollziehbar. (cs)


19.01.2022 - Stadtverwaltung, Baumaßnahmen, Schulen:

Neue Küche und Mensa der 'OGATA Wahlscheid' eingeweiht

Eine Information der Stadtverwaltung :  Seit Eröffnung des Offenen Ganztagsangebotes an der Grundschule Wahlscheid im Jahre 2006, kommen Schüler/innen und Beschäftigte täglich in den Genuss frisch zubereiteter Mahlzeiten. Mit stetig steigenden Betreuungszahlen stießen die vorhandenen und nicht mehr zeitgemäßen Räumlichkeiten jedoch seit geraumer Zeit an ihre Grenzen, sodass dringender Handlungsbedarf bestand. 2020 konnte nach langer Vorbereitungs- und Planungsphase mit dem kompletten Umbau der Küche und der Sanierung der Mensa begonnen werden.

Mitten in der Pandemie wurde das ehrgeizige Ziel umgesetzt, eine Großküche neuesten Standards sowie eine funktionale und ansprechend gestaltete Mensa auf vorhandenem Raum zu errichten. Nachdem die neue Küche bereits im Mai 2021 ihrer Nutzung übergeben werden konnte, dauerte die Renovierung der Mensa noch bis November 2021 an.

Darüber hinaus entstand mit Unterstützung der Stadt Lohmar und der Stiftung der Kreissparkasse "Für uns Pänz" in den Sommerferien auf der Terrasse vor der Mensa der "WIR-Garten" :  Sechs Tischgruppen laden dort nun bei schönem Wetter zum Essen und Verweilen ein.


18.01.2022 - Stadtverwaltung, Baumaßnahmen, Veranstaltungen:

Schaukasten informiert über Aktivitäten der 'Villa Friedlinde'

Der neue Schaukasten vor dem Eingang der 'Villa Friedlinde' informiert über das vielseitige Programm des Begegnungszentrums - (Foto : Stadt Lohmar)

Eine Information des städtischen Begenungszentrums 'Villa Friedlinde' :  Die Idee, einen Schaukasten vor der Lohmarer 'Villa Friedlinde' zu platzieren, entstand während des pandemie-bedingten Lockdowns. Das Team des Begegnungszentrums suchte nach einer Möglichkeit, aktuelle Informationen auf unkomplizierte Art an die Zielgruppe 50+ zu transportieren. Nun steht groß und plakativ ein neuer Schaukasten vor dem historischen Gebäude - stets aktualisiert mit den neuesten Informationen über die Aktivitäten der 'Villa Friedlinde'.


17.01.2022 - Stadtverwaltung, Gesundheit:

Weitere Impfangebote von Stadt und Kreis in Lohmar

QR-Code für Impftermine im Rathaus

Eine Information des städtischen Amtes für Bildung, Soziales, Kultur und Sport :  Der Rhein-Sieg-Kreis bietet in der Jabachhalle, Donrather Dreieck, weitere mobile Impfangebote an :  am Montag (24.01.), Dienstag (25.01.) und Mittwoch (26.01.) von 13 Uhr bis 18.30 Uhr. Eine Anmeldung ist hierzu nicht erforderlich.

Am Samstag (22.01.) und Samstag (29.01.), von 10 bis 15 Uhr wird auch wieder im Rathaus, Rathausstraße 4, geimpft. Hierzu ist eine Anmeldung unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.lohmar.de/terminvergabe  notwendig.

Alle Personen ab 12 Jahren können sich impfen lassen. Boostern ist bereits nach drei Monaten nach Grundimmunisierung möglich.

Um Wartezeiten zu vermeiden, wird gebeten, die Anamnese-Bögen ausgefüllt zur Impfung mitzubringen. Ebenso sind ein amtlicher Lichtbildausweis sowie der Impfpass notwendig. Für die Impfung im Rathaus ist zusätzlich die Krankenkassenkarte mitzubringen.

Parkmöglichkeiten stehen zur Verfügung. Der Zugang ist barrierefrei. Es besteht eine medizinische Maskenpflicht in geschlossenen Räumen. Downloads der Anamnese-Bögen sowie Informationen unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.lohmar.de/corona


17.01.2022 - Kreisverwaltung, Personen, Kulturelles:

Harfenistin Carola Pinder mit Bundesverdienstkreuz geehrt

Notburga Kunert (stellvertretende Landrätin) und Carola Pinder (rechts), die Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande - (Foto : Rhein-Sieg-Kreis)

Eine Information der Kreisverwaltung :  Mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland wurde jetzt Carola Pinder aus Lohmar für ihr jahrzehntelanges Engagement zum Wohle der Allgemeinheit, insbesondere im kulturellen Bereich, ausgezeichnet. Die stellvertretende Landrätin Notburga Kunert überreichte ihr jetzt im Siegburger Kreishaus das Ehrenzeichen.

"Aufgrund Ihres jahrzehntelangen Engagements, insbesondere für den 'Verband der Harfenisten in Deutschland' (VDH), haben Sie sich auszeichnungswürdige Verdienste erworben. Dies belegt bereits die Tatsache, dass Sie für Ihren vorbildlichen, langjährigen und ausschließlich ehrenamtlichen Einsatz zum Ehrenmitglied des 'VDH' ernannt wurden. Diese Ehrung wurde bisher nur drei Mitgliedern zuteil !", würdigte die stellvertretende Landrätin Notburga Kunert eine der profundesten Kennerinnen europäischer Harfenmusik. Carola Pinder habe "sich zeitlebens mit viel Idealismus und Engagement für das Kulturgut Harfe eingesetzt", zitierte Kunert aus der amtlichen Ordensbegründung.


17.01.2022 - Veranstaltungen, Freizeit, Stadtverwaltung:

Generationen-Frühstück in Breidt fällt am Donnerstag aus

Eine Infomation des städtischen Begegnungszentrums 'Villa Friedlinde' :  Der Generationen-Treffpunkt in Lohmar-Breidt lädt normalerweise jeden dritten Donnerstag im Monat zum gemeinsamen Frühstück ein. Im Januar muss dieses beliebte Treffen leider coronabedingt noch einmal ausfallen. Ob das Team am 17. Februar öffnen wird, ist zur Zeit noch unklar. Die Karten verfallen auf keinen Fall. Sie behalten ihre Gültigkeit bis zum nächsten Treffen.


16.01.2022 - Verkehr, Technik, Umwelt, Stadtverwaltung:

Lohmar ist vorläufig wieder frei von Miet-Elektrorollern

Ein überholtes Bild : 'SPIN'-Roller auf dem Rathausvorplatz - (Archivfoto)

Das ging schnell :  Nur zwei Tage nach der Ankündigung des E-Scooter-Verleihers 'SPIN', sich vom deutschen Markt zurückzuziehen, wurden die orange-schwarz-farbenen Elektro-"Tretroller" schon von Lohmars Bürgersteigen abgeräumt. Damit ist dieses neue Verkehrsmittel, das die "Mikromobilität diversifizieren" sollte, genau ein Jahr nach dessen Einführung vor Ort zunächst aus dem Stadtbild verschwunden.

Während 'SPIN', ein Tochterunternehmen der 'Ford Motor Company', auf der eigenen Website noch davon spricht, mit dem Angebot "den innerstädtischen Nahverkehr auf der ganzen Welt zu verbessern", schreibt man an anderer Stelle, daß "die SPIN-Geschichte in Deutschland zu Ende geht". Nach anderen Angaben gilt der Rückzug sogar EU-weit, weil man sich auf besser regulierte, also profitablere Märkte in den angelsächsischen Ländern (Großbritannien, USA, Kanada) konzentrieren wolle. In Deutschland bestand das Angebot nach 'SPIN'-Angaben ohnehin in nur 20 Städten, darunter auch Siegburg, Troisdorf, Hennef und Bonn. Im Rest der EU beschränkte sich der Einsatz demnach auf nur drei Städte in Spanien und Portugal.

Im Lohmarer Stadtgebiet waren bis zu 100 E-Scooter an rund 20 Standorten im Hauptort und in Donrath zu finden, buchbar über das Smartphone mittels einer App. Kritik kam allerdings schnell auf, weil die Zweiräder längst nicht immer so geordnet geparkt waren, wie sie ursprünglich aufgestellt wurden (siehe Fotos im  Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterBericht vom 15. Januar 2021 ). Oftmals blockierten querstehende Roller ganze Bürgersteige, lagen auf Wiesen oder in Bächen, einzelne standen auf Flachdächern oder hingen sogar in Baumkronen.

Weiterhin war zu beobachten, daß die Roller verbotenerweise auf Gehwegen oder mit zwei Personen besetzt betrieben wurden. Anders als in anderen Städten, ist es in Lohmar - soweit bekannt - aber nicht zu schwereren Unfällen mit dem neuen Verkehrsmittel gekommen. Grundsätzlich kritisiert wird die Umweltbilanz der Scooter, da sie zumeist ansonsten per Pedes oder Fahrrad zurückgelegte Strecken ersetzen würden, ihre Lebensdauer im Verleihgeschäft dabei auf nur wenige Monate geschätzt wird.

Wer all diese Gefahren für Fußgänger oder die Umwelt nun gebannt sieht, dürfte an diesem Gedanken keine lange Freude haben. Nach Auskunft der Stadtverwaltung liege bereits die Anfrage eines anderen E-Scooter-Anbieters vor, die entstandene Angebotslücke zu schließen und Lohmar mit andersfarbigen Rollern zu bestücken. (cs)


12.01.2022 - Veranstaltungen, Gesundheit, Stadtverwaltung:

Stadt ruft zu Erinnerung, Solidarität und Anerkennung auf

Eine Information der Lohmarer Stadtverwaltung :  In vielen Städten, auch im Rhein-Sieg-Kreis, haben an den vergangenen Montagen sogenannte "Spaziergänge" gegen Corona-Maßnahmen stattgefunden. Die meisten Lohmarer/innen und auch die Menschen in der Region verhalten sich solidarisch und rücksichtsvoll. Gastronomie und Einzelhandel halten sich vorbildlich an die notwendigen Maßnahmen, obwohl sie Angst um ihre Existenz haben. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei bereiten sich auf mögliche Personalausfälle vor. Die Pflegekräfte sowie Ärzte und Ärztinnen in den Krankenhäusern der Region und in ganz Deutschland arbeiten im Dauerkrisenmodus.

Die Bekämpfung der Pandemie ist eine große Herausforderung und eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Um eine Herdenimmunität zu erreichen und damit eine breite Sicherheit zu gewähren, ist eine Impfung entscheidend. Auch temporäre Maßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung des Virus sind notwendig, um noch viel größeren Schaden abzuwenden und möglichst bald zu einem normalen Leben zurückkehren zu können. Solidarisches Handeln ist von allen gefordert.

"Wir haben das Glück in einer Demokratie zu leben. Das Versammlungsrecht ist ein Grundrecht, das eine wesentliche Voraussetzung für die Demokratie ist. Man kann der ein oder anderen Corona-Schutzmaßnahme und auch einer Impfpflicht skeptisch gegenüberstehen und erst recht kann man pandemiemüde sein. Das alles darf aber kein Vorwand sein, die Gesellschaft zu spalten und möglicherweise auch noch den Schulterschluss mit der rechtsextremen Szene zu suchen", so Bürgermeisterin Claudia Wieja, die zum Zusammenhalt aufruft.

Gemeinsam mit den im Lohmarer Stadtrat vertretenen Parteien und Lohmarer Vereinen wird am Montag, 17. Januar, zwischen 18 und 19 Uhr ein Zusammenstehen - auf Abstand - vor dem Lohmarer Rathaus stattfinden, um an die Opfer der Corona-Pandemie zu erinnern und um Solidarität und Anerkennung zu demonstrieren. Alle sind eingeladen, mit ihrem Zusammenhalt ein sichtbares Zeichen zu setzen und an dem stillen Protest gegen die sogenannten Spaziergänge gegen die Corona-Maßnahmen teilzunehmen.


12.01.2022 - Stadtverwaltung, Verkehr:

Umfrage zum Forschungsprojekt 'Shared Mobility' gestartet

Eine Information des städtischen Amtes für Innovation und Nachhaltigkeit :  Sie möchten die Zukunft von Lohmar mitgestalten ?  Können Sie sich vorstellen, 'Shared' Mobility-Angebote, das heißt Mobilitäts-Angebote wie Autos, E-Scooter oder Fahrräder, die sich mehrere Nutzer/innen nacheinander teilen, oder Fahrdienste, die mehrere Personen gleichzeitig wahrnehmen, zu nutzen ?  Welche Mobilitäts-Angebote kennen Sie in Lohmar ?

Diese und weitere Fragen stellt die Stadtverwaltung Lohmar, um die Akzeptanz der Bevölkerung zu 'Shared Mobility'-Angeboten (Carsharing, Bikesharing, Transportservice usw.) zu ermitteln und herauszufinden, welche Faktoren diese in Lohmar maßgeblich beeinflussen. Aus diesem Grund führt sie in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Universität Siegen eine Studie durch - mit dem Ziel, die Mobilitäts-Möglichkeiten in Zukunft noch besser an die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger anzupassen.

Jede/r, die / der in der Stadt Lohmar lebt oder arbeitet, ist herzlich eingeladen, über einen Online-Fragebogen ihre / seine Meinung zu den Angeboten von 'Shared Mobility' zu äußern. Vorkenntnisse oder eine vorige Nutzung im Bereich 'Shared Mobility' sind hierfür nicht erforderlich. Durch die Beantwortung der Fragen unterstützen die Teilnehmer/innen nicht nur die Forschung, sondern gestalten die zukünftige Mobilitäts-Entwicklung der Stadt Lohmar mit. Der Fragebogen kann über folgenden Link aufgerufen werden :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.smartcity.lohmar.de

"In meiner Jugend wollte man mit 18 möglichst schnell ein eigenes Auto besitzen. Das hat sich inzwischen - auch im ländlichen Raum - geändert. Immer mehr Menschen wollen ein Produkt nicht unbedingt besitzen, sondern können sich gut vorstellen, es mit anderen zu teilen. Durch digitale Möglichkeiten, über die 'Shared Mobility' gebucht und bezahlt werden kann, wird das alles noch einfacher. Wir finden es sehr wichtig zu wissen, wie das hier in Lohmar gesehen wird - deshalb freuen wir uns über eine hohe Beteiligung an dieser Umfrage", so Bürgermeisterin Claudia Wieja.

Für Fragen zum Ablauf oder zum Umfrage-Inhalt steht Cindy Schäfer, Universität Siegen, Telefon 0271 / 7403892, E-Mail : cindy.schaefer@uni-siegen.de, gerne zur Verfügung.



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