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Nachrichten - Archiv 2016

18.02.2016 - Sport, Jugend, Vereine:

Mädchenfußballcamp für Anfängerinnen und Fortgeschrittene

Eine Information des 'TuS Birk' :  Erstmalig findet in der ersten Ferienwoche der Osterferien vom 21. bis 24. Märzein Mädchen-Fußballcamp auf der Platzanlage des 'TuS Birk' statt. Dabei werden Mädchen der Geburtsjahrgänge 1999 bis 2010 trainiert. Erfahrene Mädchentrainer stellen ein Programm zusammen, welches dem aktuellen Erfahrungsstand der Mädchen angepasst wird. Dieses ermöglicht auch die Teilnahme von Mädchen, die noch keine Erfahrung im Vereinsfußball haben. Sie können die Tage nutzen, um diesen Sport auszuprobieren und ihre Fähigkeiten auszubauen. Aber auch für erfahrene Fußballerinnen bieten wir ein abwechslungsreiches Trainingsangebot, welches die vorhandenen Fähigkeiten ausbaut und in der weiteren Meisterschaft nützlich angewendet werden kann.

Im Vordergrund des Fußballcamps stehen die Schulung der motorischen und koordinativen Fähigkeiten, die Verbesserung der fußballtechnischen Grundfertigkeiten, die Förderung der Handlungsschnelligkeit und des Spielverständnisses
, die Motivation und Anleitung für das Eigentraining, die Entwicklung von dauerhaftem "Spaß am Fußballspielen" und an dem eigenen Lernerfolg sowie die Entwicklung und Erweiterung der individuellen Fähigkeiten.

Das Training beginnt morgens um 10 Uhr und endet um 15 Uhr. Die Betreuung der Kinder kann aber zwischen 8.30 Uhr und 15.30 Uhr sichergestellt werden. Getränke und Mittagessen während der Veranstaltung gehören natürlich zum Programm. Nähere Informationen erhalten sie auf der Homepage der TuS Birk unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.tus-birk-fussball.de/439.0.html .


17.02.2016 - Veranstaltungen, Politik:

Bündnis 'Bunter Rhein-Sieg-Kreis' ruft zu Gegendemo auf

Ein breites Parteienbündnis ruft für den morgigen Donnerstag zu einer "Demonstration für Menschlichkeit, Vielfalt und Solidarität, gegen Rassismus, Hass und Hetze" in Siegburg auf. Damit will das neugegründete Bündnis "Bunter Rhein-Sieg-Kreis" auf einen von der 'AfD' geplanten Protestmarsch reagieren und "rassistische Parolen nicht unkommentiert lassen". Dem Bündnis gehörten zunächst die 'Grüne Jugend', die 'Jusos', die 'junge liberalen', 'Bündnis 90 / Die Grünen' und die 'SPD' an, die 'CDU', die 'Piratenpartei', die 'Arbeiterwohlfahrt' und der 'DGB' schlossen sich dem Bündnis zusätzlich an.

Im Aufruf heißt es : "Gemeinsam wollen die Bündnispartner ein friedliches Zeichen für einen bunten, offenen und humanen Rhein-Sieg-Kreis setzen und fordern alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich den Parolen der selbsternannten "Alternative" entgegenzustellen, die gezielt Politik auf dem Rücken von schutzsuchenden Menschen macht. Die Gegen-Kundgebung soll eine Antwort der Anständigen auf Schießbefehl-Diskussionen, rassistische Vorverurteilungen, Nationalchauvinismus und Verschwörungstheorien sein, die das politische Klima im Land vergiften."

Treffpunkt ist um 18.30 Uhr im mittleren Bereich des Marktplatzes in Siegburg. Im Anschluß an Redebeiträge wird ab circa 20.30 Uhr auch ein Musikprogramm geboten. Es spielen 'Jack&Joe + Maximus' sowie 'Die Lillys'. (cs)


17.02.2016 - Polizeimeldungen:

Mit Haftbefehl gesuchter Ladendieb auf frischer Tat erwischt

Am gestrigen Dienstag gegen 16.30 Uhr beobachtete ein Ladendetektiv in einem Supermarkt an der Walterscheid-Müller-Straße einen Mann beim Ladendiebstahl. Dieser hatte Spirituosen eingesteckt und wollte sie ohne zu bezahlen durch den Kassenbereich bringen. Der Detektiv hielt den 40-jährigen bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei fest. Die Beamten identifizierten den Verdächtigen als Wohnungslosen, der bereits wegen anderer Eigentumsdelikte per Haftbefehl gesucht wurde. Im Anschluß an die polizeilichen Maßnahmen wurde der 40-jährige in die Siegburger Justizvollzugsanstalt gebracht. (cs)


15.02.2016 - Wirtschaft, Energie:

Neue Tarifstruktur der Stadtwerke für Strom und Erdgas

Eine Information der 'Stadtwerke Lohmar' :  Mitte Februar erhielten die Privat- und kleineren Gewerbekunden der Stadtwerke Lohmar die Mitteilung über die Erhöhung des Grundpreises für Strom zum 1. April 2016. Geschäftsführerin Uta Synder : "Drei Jahre lang konnten wir die Preise trotz stark gestiegener Steuern, Abgaben, Umlagen und Entgelte für unsere Kunden stabil halten, jetzt ist eine Erhöhung der Grundgebühr leider unvermeidbar geworden. Im Gegenzug zur Grundpreiserhöhung werden wir jedoch die Arbeitspreise senken, was für Familien sogar positiv ausfallen kann." In Haushalten mit einem Verbrauch von mehr als 3.500 Kilowattstunden pro Jahr, zum Beispiel bei einer Familie mit zwei oder drei Kindern, führt die Umschichtung zu einer leichten Preissenkung.

Im Bereich Erdgas können die Stadtwerke Lohmar ihre Preise deutlich senken. Beim Vertrag "FairRegio plus" ergibt sich für einen Kunden mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden beispielsweise eine Preissenkung von rund 98 Euro pro Jahr. Das sind etwa 9 Euro pro Monat oder rund 7,1 Prozent. Somit werden die "FairRegio plus"-Verträge für die Kunden attraktiver. Außerdem bieten die Stadtwerke Lohmar mit "Konstant 2018" ein Festpreisprodukt mit längerer Laufzeit an, in dem der Preis gegenüber "FairRegio plus" noch einmal günstiger ist.


14.02.2016 - Veranstaltungen, Kirchliches, Kulturelles, Jugend:

Presbyteriumswahl mit Musical-Aufführung in Wahlscheid

Szene der Aufführungen zum Nikolausmarkt im November 2015

Am heutigen Sonntag findet in der Evangelischen Kirchengemeinde Wahlscheid die Wahl des neuen Presbyteriums statt. Ein Dutzend Kandidatinnen und Kandidaten bewerben sich um die zehn zu vergebenden Plätze in dem Gremium, das das Leitungsorgan der Kirchengemeinde darstellt. Von 11.15 Uhr bis 17 Uhr sind die beiden nach Bezirken getrennten Wahllokale im 'Matthias-Claudius-Haus' neben der Kirche an der Bartholomäusstraße geöffnet. Anschließend finden Auszählung und Wahlparty statt.

Als Rahmenprogramm zur Presbyteriums-Wahl gibt es eine erneute Aufführung des jüngsten Musicals des Evangelischen Kinder- und Jugend-Kirchenchors. "Peterchens Mondfahrt" nach Gerdt von Bassewitz war im November vergangenen Jahres anläßlich des Nikolausmarktes bereits zweimal auf die in der 'Sankt Bartholomäus'-Kirche eingerichtete Bühne gebracht worden. Heute stellt der Chor das von Lajos Wenzel und Jeanette D'Ans bearbeitete Musical ebendort um 15 Uhr vor. (cs)


14.02.2016 - Karneval, Vereine, Veranstaltungen:

Impressionen vom Rosenmontagszug 2016 in Lohmar

Traditionell in Lohmar dabei : Das Tanzcorps der 'Karnevals-Gesellschaft Altenrather Sandhasen' - (Fotos lö)


Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterFotogalerie des Rosenmontagszuges


14.02.2016 - Karneval, Vereine, Veranstaltungen:

Impressionen vom Sonntagszug in Heide, Inger und Birk

Die Löschgruppe Breidt sieht die "Landesgartenschau 2016" nach der Aushebung der Cannabis-Plantage in Grimberg gefährdet - (Fotos lö)


Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterFotogalerie des Karnevalszuges


12.02.2016 - Polizeimeldungen, Verkehr:

Polizei bittet um Hinweise bei etwaiger Unfallflucht auf B 507

(Foto : Polizei)

Noch rätselhaft ist ein Vorfall, der sich am Donnerstag-Vormittag (11.02.) auf der Jabachtalstraße (B 507) zwischen Pohlhausen und Donrath zugetragen hat. Möglicherweise gab es hier einen Unfall, der eine schwere Verletzung und eine Unfallflucht zur Folge hatte. Die Polizei berichtet, daß sich eine Frau ins Siegburger Krankenhaus begeben hatte, die unter anderem eine Kopfverletzung aufwies. Der weitere Sachverhalt beruht derzeit allein auf den Angaben der 35-jährigen Mucherin, die jedoch Erinnerungslücken hat.

Zwischen 10.15 Uhr und 10.45 Uhr sei die Frau auf der B 507 in Richtung Lohmar gefahren, als sie ein klapperndes Geräusch gehört habe. Sie habe daraufhin auf dem Seitenstreifen angehalten, um der Ursache des Geräuschs nachzugehen. Bei einem Rundgang um das Auto habe sie insbesondere die Radkästen kontrolliert. Dann habe sie einen kräftigen Schlag verspürt und sei zu Boden gestürzt. Möglicherweise war sie kurz bewußtlos. Danach, so die Vermutung, könnte sie trotz ihrer Verletzungen selbst mit ihrem Auto zum Krankenhaus nach Siegburg gefahren sein. An ihrem 'Audi A4 Avant' konnte die Polizei später keinerlei Unfallspuren feststellen.

Die Mucherin selbst wies Verletzungen auf, die darauf hindeuten, daß die von einem Fahrzeug gestreift oder angefahren worden war. Aufgrund dieser Sachlage ermittelt das Verkehrs-Kommissariat wegen des Verdachts der Unfallflucht und sucht nach möglichen Zeugen des Vorfalls auf der B 507. Auf welchem Abschnitt der 'Jabachtalstraße' zwischen Pohlhausen und Donrath sich dieser abspielte, ist nicht genau bekannt. Wer hat den schwarzen Audi Avant oder seine Fahrerin bemerkt ?  Die 35-jährige ist schlank, hat längere blonde Haare und war dunkel bekleidet. Eine Mütze, die sie zudem getragen haben soll, war später nicht mehr aufzufinden. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefon-Nummer 02241 / 5413121 entgegengenommen. (cs)


12.02.2016 - Stadtverwaltung, Schulen, Jugend:

Großer Erfolg mit Ersten Plätzen bei 'Jugend musiziert'

Noah Adelmann und Lilly Mann - (Foto : Musik- und Kunstschule Lohmar)

Eine Information der Musik- und Kunstschule Lohmar :  Auch beim diesjährigen Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" haben die Lohmarer Gitarrenschüler/innen in der Ensemble-Wertung große Erfolge zu verzeichnen :  Noah Adelmann, Jan Behrendt, Lukas Bönninghausen, Lisa Brauner, Niklas Halm, Leander Hellwig, Simon Kollecker, Lilly Mann, Tamara Pütz, Raphael Schlags, Angela Schumacher, Lennart Spengler und Felix Wiermann freuen sich über erste Platzierungen. Alle Preisträger/innen-Ensembles können am Landeswettbewerb in Detmold teilnehmen.

Der vom 'Deutschen Musikrat' ausgerichtete Wettbewerb "Jugend musiziert" ist ein Projekt der kulturellen Jugendbildung und fördert solistisches Spiel und das Musizieren im Ensemble gleichermaßen, wenngleich das organisatorische Element bei den Ensemble-Wertungen eine wesentlich größere Rolle spielt. Dank der engagierten Lehrer in Lohmar konnten in diesem Jahr neben einer Solowertung im Popgesang zwei Duos und zwei Quartette teilnehmen. Die Musik- und Kunstschule gratuliert und freut sich mit den Preisträger/innen über die Erfolge !


11.02.2016 - Polizeimeldungen:

Keine gesicherten Hinweise zum Verbleib der vermißten Frau

Auch am Tag nach der Suchaktion nach der vermißten Kongolesin in Lohmar (Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensterwir berichteten) hat die Polizei weiterhin keine gesicherten Erkenntnisse über deren Verbleib. Neuerliche Suchmaßnahmen wurden nicht mehr durchgeführt. Statt dessen wird verschiedenen Hinweisen aus der Bevölkerung nachgegangen. Es hatten sich Zeugen gemeldet, die angaben, die Seniorin gesehen zu haben. So wurde noch am Mittwoch eine Streife zum Troisdorfer Bahnhof geschickt, weil sich eine auf die Beschreibung passende Frau dort seit Stunden aufhalten würde. Es konnte aber niemand angetroffen werden. Auch von einer Bushaltestelle in Lohmar sei eine Sichtung eingegangen.

Eine andere der denkbaren Möglichkeiten ist, daß die Frau am Montag nicht wie angegeben spazierengegangen sei, sondern abgereist sein könnte, ohne sich bei Angehörigen abzumelden. Ein Anwohner habe die Seniorin nämlich mit einem Gepäckstück aus der Unterkunft am Dammweg kommen sehen. Dabei sei allerdings nicht klar, ob es sich um eine Einkaufstasche, einen Trolly oder einen Koffer handelte, so die Polizei. Nun wird überprüft, ob sich die Kongolesin möglicherweise zu einer anderen Unterkunft aufgemacht hat. In Betracht kommt etwa eine auswärtige Unterkunft, in der sie zuvor wohnte. Sie war erst im Dezember nach Lohmar gekommen. (cs)


11.02.2016 - Polizeimeldungen:

Suche nach vermißter Kongolesin verlief bislang erfolglos

Nachdem die Polizei erst mit mehr ein eintägiger Verspätung Kenntnis von dem Vermißtenfall einer aus dem Kongo stammenden Frau (siehe Meldung vom Vortag) erlangt hatte, wurde bereits am gestrigen Morgen eine Suchaktion gestartet. Zunächst wurde die Unterkunft am Lohmarer Dammweg selbst von der Polizei kontrolliert. Das Umfeld der Wohnanlage inclusive der umgebenden Wälder wurde mittels eines Hubschraubers mit Wärmebildkamera abgesucht, zudem versuchten speziell geschulte Mantrailer-Hunde die Spur der 69-jährigen aufzunehmen.

Als dies keinen Erfolg brachte, wurde die Suche am Nachmittag nochmals ausgeweitet. Mehr als 60 Beamte von Einsatz-Hundertschaften aus Aachen und Wuppertal wurden nach Lohmar beordert. Sie durchstreiften Großteile des Stadtgebiets und baten die Bevölkerung mittels Lautsprecher-Durchsagen um Hinweise auf den Verbleib der Seniorin. Die akustische Botschaft wurde auch auf den Parkplätzen von Supermärkten wiederholt. (cs)


11.02.2016 - Personen, Vermischtes:

Mirko Bäumer - nach 'Lustige Musikanten' nun 'Bläck Fööss'

Mirko Bäumer (links) mit Andreas "Schrader" Dorn bei einem ihrer Open Air-Auftritte am 'Haus Stolzenbach'

Vielen Lohmarern ist der aus Hennef stammende Sänger Mirko Bäumer von zahlreichen Auftritten im Stadtgebiet bekannt. So stand er im Sommer 2012 mit seiner Tribute-Band 'The Queen Kings' als Top-Act des Stadtfestes auf der Bühne in der Kirchstraße. Seither war er vielfach mit seinen 'Lustigen Musikanten' im Garten von 'Haus Stolzenbach' zu Gast. Die dortigen Open Air-Abende locken jeweils eine Vielzahl von Zuhörern nicht nur aus Lohmar ins Aggertal.

Nun kommt auf den 47-jährigen, der bereits in den 90er-Jahren mit der Band 'Trademark' Erfolge feiern konnte, eine neue, wenn auch nicht gänzlich neue Aufgabe zu. Ab 2017 wird er Frontmann bei den 'Bläck Fööss' und tritt damit die Nachfolge von Tommy Engel und aktuell Kafi Biermann an, welcher die Kölner Mundart-Kultband verlassen wird. Mirko Bäumer war vor kurzem schon zwei Wochen als "Krankheits-Vertretung" mit den 'Bläck Fööss' unterwegs. Dabei habe er sich "überzeugend als Nachfolger (von Kafi Biermann) qualifizieren können", so eine Stellungnahme der 'Bläck Fööss'.

Gitarrist Andreas "Schrader" Dorn, der ebenfalls oftmals mit den 'Lustigen Musikanten' am 'Haus Stolzenbach' für Stimmung sorgte, ist bereits im Herbst letzten Jahres zu einer anderen Kölner Mundart-Band gewechselt. Das langjährige Mitglied der Guildo Horn-Band 'Die orthopädischen Strümpfe' spielt seither bei 'De Räuber'. (cs)


10.02.2016 - Polizeimeldungen:

Seniorin aus dem Kongo vermißt, Polizei bittet um Hinweise

Die vermißte Seniorin

Seit dem gestrigen Abend sucht die Polizei in Lohmar eine 69-jährige Frau, die von ihren Angehörigen bereits seit dem Nachmittag des Rosenmontags (08.02.) vermißt wird. Die aus dem Kongo stammende Seniorin wohnt erst seit vergangenen Dezember in der Flüchtlings-Unterkunft am Dammweg im äußersten Süden von Lohmar-Ort. Gegen 15 Uhr hatte sich die Frau am Montag von ihrer Enkelin verabschiedet. Seither kehrte sie nicht zurück.

Die gesundheitlich beeinträchtigte Vermißte wird als 1,50 Meter groß, schwarzhaarig und von afrikanischem Erscheinungsbild beschrieben. Sie ist mit einer schwarzen Hose, einer langen schwarzen Jacke und braunen Schuhen bekleidet, zudem trägt sie eine Brille. Die Polizei hat eine großangelegte Personensuche eingeleitet. Hinweise zum Verbleib der Frau werden unter der Telefon-Nummer 02241 / 5413121 erbeten. (cs)


09.02.2016 - Wetter:

'DWD' erweitert Sturmwarnung um Gewitter mit Platzregen

Eine seit gestern fast durchgängige Warnung des 'Deutschen Wetterdienstes' (DWD) vor möglichen Sturmböen bis hin zu schweren Sturmböen der Stärke 8 bis 10 wurde heute nachmittag erweitert. Demnach kann zusätzlich ein starkes Gewitter mit Starkregen und kleinkörnigem Hagel auftreten. (cs)


09.02.2016 - Verkehr, Polizeimeldungen:

18-jährige Autofahrerin alkoholisiert in Lohmar unterwegs

Ob es mit einer Feier anläßlich des Karnevals zusammenhing, darüber informiert die Polizei nicht. Berichtet wird nur, daß am späten Abend des Rosenmontags gegen 23.40 Uhr eine 18-jährige Autofahrerin in Schlangenlinien und ohne Licht auf der Hauptstraße in Lohmar-Ort unterwegs war. Im Kreisverkehr in Höhe des Auelswegs und der Bachstraße hielt die Sankt Augustinerin grundlos an, um die Fahrt danach auf der Bachstraße fortzusetzen. Anhaltezeichen der Streifenwagen-Besatzung, der die unsichere Fahrweise aufgefallen war, ignorierte die junge Fahrerin.

Nachdem sie auf der weiteren Fahrt mehrmals auf die falsche Straßenseite geriet, setzten die Beamten trotz der späten Stunde das Martinshorn ein, um die Aufmerksamkeit der Frau zu erlangen. Die Maßnahme zeigte Erfolg, die Sankt Augustinerin hielt tatsächlich an. Bei der nachfolgenden Kontrolle sei starker Alkoholgeruch aus dem Auto gedrungen. Der unumgängliche Alkoholtest ergab einen Wert von 1,3 Promille. Somit mußte die zur Wache nach Siegburg gebrachte Fahranfängerin außer zur Beweissicherung entnommenen Blutprobe auch ihren Führerschein abgeben. Ihre 18- und 23-jährigen Mitfahrer hatten ihren restlichen Heimweg zu Fuß antreten müssen. (cs)


09.02.2016 - Feuerwehr:

Jahresbericht 2015 der Freiwilligen Feuerwehr - 236 Einsätze

Eine Information der Freiwilligen Feuerwehr Lohmar :  An 365 Tagen im Jahr stehen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Lohmar rund um die Uhr bereit, um im Einsatzfall schnell und professionell Hilfe zu leisten. Was das bedeutet, zeigt der vom stellvertretenden Wehrführer Peter Völkerath jährlich erstellte Jahresrückblick wieder einmal auf.

236 Mal piepsten im vergangenen Jahr die Funkmeldeempfänger der Einsatzkräfte und riefen die Ehrenamtler von der Arbeit, aus dem Kino oder aus dem Bett zum Einsatz. Brände, darunter der Großbrand in Aggerhütte Ende Januar 2015 machten wie schon in den Vorjahren mit 40 Einsätzen nur einen Teil der Einsätze aus.

Den Hauptanteil der Einsätze bildeten die technischen Hilfeleistungen. Hier wiederum liegt der Schwerpunkt auf 82 Wasser- und Sturmschäden. 20 Mal rückten die Feuerwehrleute zu Verkehrsunfällen aus, beispielsweise als am 2. Weihnachtstag zwei Fahrzeuge im Jabachtal frontal ineinander krachten.

Ölspuren erforderten 24 Mal ein Eingreifen der Feuerwehr. Stellenweise konnten diese nur mit Hilfe einer Fachfirma beseitigt werden, so wie im Oktober, als ein Bagger eine mehrere Kilometer lange Hydraulikspur durch Lohmar-Ort verursachte. Verkehrsunfälle, Vollsperrungen und lange Staus im Berufsverkehr waren die Folge.

Keine eigene Rubrik, aber dennoch in Erinnerung geblieben sind drei Einsätze an einer Flüchtlings-Unterkunft in Lohmar-Wahlscheid, deren "Höhepunkt" eine Bombendrohung bildete. Die Polizei nahm im Rahmen der Ermittlungen Mitarbeiter des dort tätigen Sicherheitsdienstes als Täter fest.

Personell ist die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Lohmar mit 206 aktiven Einsatzkräften weiterhin gut aufgestellt. Die im Brandschutz-Bedarfsplan geforderte Zahl von 216 Einsatzkräften ist jedoch weiterhin nicht erreicht, so dass die Maßnahmen zur Mitgliederwerbung fortgesetzt werden. Dies gilt auch, weil die Personalentwicklung in der Einsatzabteilung seit 2013 einen leichten Rückgang aufweist. Ergänzt werden die aktiven Einsatzkräfte durch 90 Mitglieder der Jugendfeuerwehr und 42 Mitglieder der Ehrenabteilung, so dass die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Lohmar insgesamt 343 Mitglieder verzeichnen kann.

Zwei personelle Veränderungen sollen an dieser Stelle noch erwähnt werden. Im August verabschiedete die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Lohmar Brandoberinspektor Patrick Odenthal nach 26 Dienstjahren aus dem aktiven Dienst. Odenthal übernahm während seiner Feuerwehrtätigkeit verschiedene Funktion, zuletzt als kommissarischer zweiter stellvertretender Wehrführer in der Leitung der Feuerwehr. Ganze 50 Dienstjahre kann Unterbrandmeister Detlef Labendsch aus dem Löschzug Wahlscheid bisher aufweisen. Mit 63 Jahren wechselte er zum Jahreswechsel in die Ehrenabteilung. Bis heute ist er mit großem Enthusiasmus Feuerwehrmann und sogar atemschutztauglich.

Die Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Lohmar ist im Jahr 2015 durch verschiedene Anschaffungen verbessert worden. Größtes Projekt war hierbei der Neubau des Feuerwehrhauses für die Löschgruppe Breidt, der am 13. Mai offiziell übergeben und eingeweiht wurde. Die Einheit verfügt damit nun über ein modernes, dem Stand der Technik entsprechendes Feuerwehrhaus.

Traditionell erfolgt am Ende des Jahresberichtes ein kleiner Ausblick auf die Projekte im Jahr 2016. Unter anderem stehen zwei Fahrzeug-Neubeschaffungen an und die Ausbildung der Führungskräfte soll stadtintern optimiert und vereinheitlicht werden. Weiterhin bleibt das Thema zur Tagesverfügbarkeit, um den im Brandschutzbedarfsplan festgelegten Erreichungsgrad zu verbessern. Um die Feuerwehr weiterhin leistungsfähig zu halten, werden am Tag mehr Feuerwehrkräfte benötigt, die sich im Raum Lohmar aufhalten. Einige Vorschläge wurden von Seiten der Feuerwehr bereits der Verwaltung vorgelegt.


08.02.2016 - Wetter:

Wetterdienste verschärfen Sturmwarnung für Rosenmontag

Nach den jüngsten Berechnungen der Meteorologen wird das in mehreren Schüben auftretende Sturmtief 'Ruzica' heute über den Tagesverlauf verteilt erwartet, der Höhepunkt am Nachmittag. Der 'Deutsche Wetterdienst" vermeldete schon am Sonntagabend, daß der Südwestwind am Montag im Tagesverlauf weiter zulegen wird. Neben stürmischen Böen und Sturmböen seien auch in tiefen Lagen schwere Sturmböen möglich.

Laut der 'Unwetterzentrale' der 'MeteoGroup' wird das Windmaximum mit Durchzug der Front in der zweiten Tageshälfte erwartet, in Schauernähe seien auch in den Niederungen Böen von 80 bis 100 km/h, vereinzelt auch orkanartige Böen möglich.

'WetterOnline' prognostiziert, daß der Wind zwar zum Mittag hin abflaue, am Nachmittag würden aber wieder "markant zunehmende Mittelwinde" auftreten. Diese könnten von Schauern oder sogar Gewittern "urplötzlich bis in die Straßen heruntergemischt" werden, dadurch seien "orkanartige Böen bis über Tempo 100 möglich. Aufbauten von Wagen, Tribünen, Festzelte, Fahnen und Absperrungen können davon in Sekundenbruchteilen umgeweht oder mitgerissen werden", so die Warnung. Auch wenn nicht vorausgesagt werden könne, wo ein solcher räumlich eng begrenzter Regenguss auftrete, solle man die Gefahr nicht unterschätzen.

Das Fazit lautet wie zumeist in Wetterfragen, daß man nachher mehr weiß. Für schwerwiegende Entscheidungen wie diejenige über die Durchführung oder Absage von langgeplanten Veranstaltungen hilft diese Regel aber leider nicht weiter. (cs)


08.02.2016 - Politik, Verkehr, Baumaßnahmen:

Neues Parkraumkonzept für die Bachstraße verabschiedet

Die durch parkende Autos verursachte schlechte Übersicht für aus der Gartenstraße auf die Bachstraße in Lohmar abbiegende Fahrzeuge führte im vergangenen Sommer zu einer grundsätzlichen Diskussion über die dortige Parksituation (wir berichteten). Der städtische Ausschuß für Bauen und Verkehr beschloß damals, ein Gutachten eines Parkplatz-Konzepts für die Bachstraße in Auftrag zu geben.

Dieses wurde in einer neuerlichen Sitzung am Dienstag (02.02.) vorgestellt. Ingenieur Michael Stelter betonte, daß die Verkehrssituation auf der Bachstraße keinerlei Richtlinie entsprechen, aber dennoch weitestgehend funktionieren würde. Das neue Konzept sieht die Ausweisung von Parkverbotszonen vor, in denen das Parken nur noch an markierten Stellen zugelassen wird. (cs)


07.02.2016 - Feuerwehr:

Küchenbrand in Birk machte Einfamilienhaus unbewohnbar

Noch während der von Heide kommende Karnevalszugs in Birk unterwegs war, kam es nur unweit des Zugwegs zu einem Brand in einem Wohnhaus. Laut Auskunft der Einsatzleitung vor Ort hatten die Hausbewohner Besuch bekommen und sich mit diesem zum Karnevalszug aufgemacht. Darüber sei das auf dem eingeschalteten Herd stehende Essen vergessen worden. Dieses löste in Abwesenheit der Bewohner einen Küchenbrand aus. Eine diesbezügliche Meldung ging bei der Rettungsleitstelle um 15.35 Uhr ein.

Feuerwehrkräfte aus Birk, Breidt und Lohmar-Ort wurden zum Schauplatz in der Straße 'Zum Dormichweiher' beordert. Teilweise brachen diese noch geschminkt vom Umzug zum Einsatzort auf. Bei ihrem Eintreffen sei durch die noch intakten Fenster starker Feuerschein in der Küche sichtbar gewesen. Unter Atemschutz gingen die Kräfte von innen gegen die Flammen vor, die schnell erstickt werden konnten. Ein Teil der Küchenmöbel mußte ins Freie geschafft werden, um sie dort nochmals abzulöschen. Um das Zurückbleiben von Glutnestern ausschließen zu können, wurde das Haus mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.

Mittels eines Überdrucklüfters wurde der verbliebene Rauch aus dem Haus geblasen. Aufgrund der zuvor starken Rauchentwicklung, die aufgrund offener Zwischentüren einen Rußniederschlag auch in anderen Räumen verursachte, ist das Haus derzeit jedoch unbewohnbar. Der entstandene Sachschaden dürfte entsprechend hoch sein. (cs)


06.02.2016 - Wetter, Veranstaltungen, Karneval:

Karnevalisten müssen mit Regen und Sturmböen rechnen

Keine guten Aussichten sehen die Meteorologen für die anstehenden Karnevalszüge. Dabei hat der Umzug von Heide über Inger nach Birk am morgigen Sonntag noch die bessere Prognose, obwohl ein Regenrisiko von 80 Prozent besteht. Ein in der Nacht von Westen aufziehendes Regenband soll am Nachmittag in schauerartigen Regen übergehen. Dazu werden in Höhenlagen Windböen der Stärke 7-8 (55-70 km/h) erwartet. Um 14 Uhr startet der Korso in Heide. Daß er trocken ins Ziel kommt, ist nach derzeitigem Stand unwahrscheinlich.

Noch deutlich ungünstiger fallen die Vorhersagen für den Rosenmontag aus. Neben schauerartigem Regen mit einer Niederschlags-Wahrscheinlichkeit von ebenfalls 80 Prozent werden Sturmböen vorausgesagt. Das vom Atlantik heranziehende Sturmtief 'Ruzica' soll am Montagmittag seinen Höhepunkt im Westen Deutschlands entwickeln. Es soll sich zum Nachmittag hin leicht abschwächen. Dennoch werden teils schwere Sturmböen der Stärke 8-10 (65-100 km/h) befürchtet, in exponierten Lagen womöglich orkanartig bis Stärke 11 (110 km/h). Auch wenn Letzteres in Lohmar-Ort nicht gegeben ist, keine guten Voraussetzungen für den um 14.30 Uhr beginnenden Rosenmontagszug. Aus Sicherheitsgründen wurden bislang nur vereinzelt Karnevalszüge abgesagt, zumeist wird die weitere Wetterentwicklung abgewartet. (cs)


05.02.2016 - Verkehr, Polizeimeldungen:

Geisterfahrer auf der A3 nach Verfolgung in Lohmar gestoppt

Nicht sicher ist, ob ein Geisterfahrer, der in der vergangenen Nacht gegen 4.15 Uhr auf der Autobahn 3 in Richtung Köln unterwegs war, am Parkplatz "Märkerwald" (nahe Neuwied) oder bereits an der Anschlußstelle Dierdorf (37) in der falschen Fahrtrichtung nach Norden aufgefahren war. Fest steht, daß er somit mehr als 40 Kilometer entgegen des Verkehrs zurücklegte. Die frühzeitig alarmierte Polizei aus Rheinland-Pfalz verfolgte den Falschfahrer auf der korrekten Richtungsfahrbahn. Dieser aber mißachtete alle Signale, die ihn zum Stoppen bringen sollten.

An der Anschlußstelle "Siebengebirge", also bereits in Nordrhein-Westfalen, brachte die Polizei daraufhin den Verkehr in Richtung Frankfurt zum Anhalten, um weitere gefährliche Begegnungen mit dem Geisterfahrer zu verhindern. Dieser aber umfuhr die dortige Sperrung und setzte seine Fahrt in Richtung Norden fort. In diesem Bereich kam es zudem zu einer Berührung mit einem entgegenkommenden Auto, wobei aber nur geringer Sachschaden entstand. Wahrscheinlich aufgrund des geringen nächtlichen Verkehrs war es nicht zu einem schweren Unfall gekommen.

Rund zweihundert Meter vor Erreichen der Anschlußstelle Lohmar (31) konnte die um Einheiten aus Nordrhein-Westfalen verstärkte Polizei den Geisterfahrer mit seinem Kleinwagen der Marke Fiat schließlich stoppen. Es handelte sich um einen 20-jährigen aus dem Westerwald, der unter Alkoholeinfluß gestanden habe. Die Polizei zog kurz vor 5 Uhr den Rettungsdienst hinzu, dessen Einsatz auf der Autobahn von der Freiwilligen Feuerwehr aus Lohmar abgesichert wurde.  (cs)


05.02.2016 - Politik, Verkehr:

Kreuzung der B 484 bei Neuhonrath soll optimiert werden

Die Kreuzung der B 484 mit der K 16 (rechts) in Höhe Bachermühle

Sie ist im Prinzip sehr übersichtlich, dennoch kommt es an der Kreuzung der Bundesstraße 484 mit der Kreisstraße 16 in Bachermühle bei Neuhonrath immer wieder einmal zu Verkehrsunfällen. Dies und die Bedeutung der Kreuzung als einzige Anbindung des Ortsteils Neuhonrath an die Hauptverkehrsstraße führte nun zu einem Antrag der CDU-Fraktion im städtischen Ausschuß für Bauen und Verkehr. Nicht nur die Bewohner aus Neuhonrath, Honsbach und Ortschaften auf dem Höhenrücken nutzen die Anbindung, die größte Grundschule Lohmars und die Sportanlagen in Neuhonrath sorgen für zusätzlichen Ziel- und Quellverkehr.

Erschwerend kommt hinzu, daß die Bushaltestellen der vielgenutzten Linie 557 (Siegburg - Overath) beidseits der Kreuzung für Fußgängerverkehr sorgen. Von der Westseite aus muß dieser die B 484 im Kreuzungsbereich mittels einer Querungshilfe überwinden. "Insbesondere in der morgendlichen Rushhour zu Schulbeginn" entstehe oftmals "eine unübersichtliche Gemengelage aus Bussen und Autos und herumlaufenden, die Fahrbahn überquerenden Fußgängern", so die Antragsteller. Daß es sich hier um eine Unfallhäufungsstelle handele, ist allerdings im polizeilichen Sinne nicht (mehr) korrekt.

Nun soll die Stadtverwaltung verschiedene Möglichkeiten zur Optimierung der Kreuzung untersuchen. Dies schließt die Anlegung eines Kreisverkehrs sowie die Installation einer Lichtzeichenanlage, kurz Ampel, ein. Diese Maßnahmen könnten das zu Stoßzeiten schwierige Einbiegen von der K 16 auf die B 484 erleichtern. 7.500 Euro kalkuliert die Stadtverwaltung für Ingenieurs-Honorare zwecks Erstellung eines Verkehrsgutachtens inclusive Vekehrszählungen, Analyse und Darstellung der beiden Vorschläge.

In der Ausschuß-Sitzung wurde es jedoch mehrheitlich abgelehnt, die Untersuchung des - bezüglich des notwendigen Umbaus aufwendigen - Kreisverkehrs in Auftrag zu geben. Aufgrund der Zuständigkeit des 'Landesbetrieb Straßenbau NRW' für die Bundesstraße und des Rhein-Sieg-Kreises für die Kreisstraße sei die Finanzierung eines solchen unrealistisch. Auch eine Ampelanlage wurde bezüglich der Umsetzbarkeit kritisch bewertet, diese Variante soll aber untersucht werden. Zusätzlich beauftragte der Ausschuß die Verwaltung, die Ausweisung eines geringeren Tempolimits mit der Überwachung durch Radaranlagen beidseits der B 484 in die Prüfung einzubeziehen. Die beiden letztgenannten Punkte wurden einstimmig beschlossen. (cs)


05.02.2016 - Verkehr, Karneval, Stadtverwaltung, Veranstaltungen:

Verkehrsbehinderungen durch die Karnevalsumzüge

Eine Information der Lohmarer Stadtverwaltung :  Durch die Karnevalsumzüge in Heide / Inger / Birk und Lohmar-Zentrum kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Zu beachten ist, dass während der Umzüge die Linienwege des öffentlichen Personennahverkehrs geändert werden. Weitere Informationen finden sich auf der Website  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.vrsinfo.de  der 'Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft'.

Heide / Inger / Birk am Sonntag, 7. Februar :  Aufstellung ab 13 Uhr auf dem Parkplatz eingangs der Franzhäuschenstraße, Beginn 14 Uhr, voraussichtliches Ende circa 17 Uhr, Zugweg :  Franzhäuschenstraße, Kierbachstraße bis Inger, Ingerer Straße, Birker Straße

Lohmar-Zentrum am Rosenmontag, 8. Februar :  Aufstellung ab 13.30 Uhr auf dem Parkplatz der 'Jabachhalle' (Schulzentrum), Beginn 14.30 Uhr, voraussichtliches Ende circa 18 Uhr, Zugweg :  Hauptstraße (Schulzentrum) bis Bachstraße, Bachstraße, Rathausstraße


04.02.2016 - Polizeimeldungen, Karneval:

Polizei mit 'spürbarer und sichtbarer Präsenz' zu Karneval

Nach der Ereignissen der Neujahrs-Nacht in Köln plant nicht nur die dortige Polizei verstärkte präventive Maßnahmen bei den Veranstaltungen des Straßenkarnevals. Auch die Kreispolizeibehörde des Rhein-Sieg-Kreises will das Sicherheits-Empfinden der Bürgerinnen und Bürger erhöhen. Bei den Veranstaltungen, insbesondere den Karnevalszügen, werde die Präsenz spürbar und sichtbar verstärkt. Alle Beamten seien im Einsatz, bei Bedarf würden zusätzliche Kräfte angefordert. Dabei werden sowohl uniformierte als auch verdeckt operierende Ermittler auf der Straße sein. Dies betreffe nicht nur die Open Air-Veranstaltungen in den größeren Städten des Kreises, sondern auch das Karnevals-Geschehen in den kleineren Städten und Gemeinden. (cs)


04.02.2016 - Baumaßnahmen, Politik, Stadtverwaltung:

Nach Kritik neue Vorgehensweise bei Lärmschutzwallrodung

Zustand des Lärmschutzwalls an der Hauptstraße nach dem "Kahlschlag"

Wie zu erwarten war, führte die Rodungsaktion auf dem Lärmschutzwall entlang der Hauptstraße im Norden Lohmars zu Reaktionen aus der Politik. Wie bereits am 21. Januar berichtet, war der Bewuchs des Walls zwischen den Einmündungen des 'Wiesenpfad' und der Parkstraße vor zwei Wochen rigoros zurückgeschnitten worden. Die Stadtverwaltung erklärt schriftlich, daß hier Bäume wild gewachsen waren, die inzwischen teils Höhen zwischen 20 und 30 Metern erreicht hatten. Auf dem in der Vergangenheit aufgeschütteten Wall besäßen diese aber keine ausreichende Standfestigkeit. Auch Eigentümer der benachbarten Häuser hätten diesen Mißstand beklagt. Befürchtet wurden Windbruch oder eine Entwurzelung der Bäume. In diesem Zusammenhang weist die Stadt insbesondere auf ihre Verkehrssicherungspflicht hin.

Die 'Bündnis 90 / Grünen' hatten in Anfragen an die Verwaltung den Umfang der Arbeiten kritisiert. Es sei "wenig selektiv vorgegangen" worden, hieß es vorgestern in der Sitzung des städtischen Ausschusses für Bauen und Verkehr. Dies aber sei die klare Vorgehens-Anweisung gewesen, der "Kahlschlag" sei "unnötig und häßlich". Auf den Einwand der Verwaltung, Bäume hätten auf einem aufgeschütteten Damm nichts zu suchen, gab es die Erwiderung, daß sogar Bäume neben dem Wall gefällt worden seien. Aber auch die Kosten wurden bemängelt. Nun müsse man die Dinge wieder teuer begutachten lassen - ein Ingenieurbüro war bereits nach einer Pflanzliste zur Wiederbegrünung befragt worden. Allein die Rodung, mit der ein Forstunternehmen beauftragt worden war, hatte rund 6.000 Euro gekostet.

Auch die CDU-Fraktion bemängelte, daß die Kommunikation zwischen Verwaltung und Politik hier nicht stimmte. Bei einer vorherigen Information sei die Akzeptanz für bauliche Maßnahmen auch in der Bevölkerung größer. Auf dem verbleibenden Abschnitt zwischen der Parkstraße und der Einmündung 'Zur Jabachbrücke' (gegenüber Schulzentrum) soll nun anders vorgegangen werden. Hier soll der Bewuchs des Lärmschutzwalls selektiv bearbeitet werden. Bei einer vorherigen Begehung werden die Bäume, die entfernt werden müssen, markiert, Anwohner und die Politik frühzeitig informiert. Bezüglich der Sicherheit unproblematische Sträucher sollen erhalten bleiben. Die Arbeiten hier werden erst nach dem Ende der Vogelschutz-Periode im Herbst erfolgen.

Die Verwaltung betonte zusätzlich, daß auch auf dem Abschnitt zwischen der Zufahrt zum sogenannten 'RSB-Gebiet' (Straße 'Zur Jabachbrücke') und dem Gartencenter an der Donrather Kreuzung Arbeiten ausgeführt werden müßten. Hier waren in den vergangenen Jahren Bäume auf der den Häusern zugewandten Seite des Walls gefällt worden. In Kürze müßten aber auch einige Bäume auf der Straßenseite entfernt werden, weil sie ein hohes Gefährdungspotentials aufwiesen. Am 25. Juli vergangenen Jahres war hier die Hälfte eines bei einer Sturmböe gespalteten großen Baumes auf den Radweg gestürzt, der zu diesem Zeitpunkt zum Glück leer war. (cs)



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