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Nachrichten - Archiv 2016

04.02.2016 - Politik, Stadtverwaltung, Verkehr, Baumaßnahmen:

Unberechtigte Nutzer der Bergaggerstraße werden gebremst

Die Bergaggerstraße in Agger, links in der Bildmitte die für den Kinderspielplatz vorgesehene Brachfläche

Seit langem sind die Stadtverwaltung und die politischen Fraktionen mit der Situation auf der Bergaggerstraße im Ortsteil Agger unzufrieden. Eine Vielzahl von Autofahrern nutzen die nur für den Anliegerverkehr freigegebene 350 Meter lange Wohnstraße als Abkürzung zwischen der Bundesstraße 484 und der zum Bahnhof in Jexmühle führenden Grünaggerstraße. Der reguläre Weg über die nördlich des Ortes gelegene direkte Anbindung der Grünaggerstraße an die B 484 ist 500 Meter länger. Der Polizei fehle - nicht nur an dieser Stelle - die Personal-Kapazität, um das Durchfahrtsverbot zu kontrollieren. Kritikpunkt ist auch, daß die mit einem Tempolimit von 30 km/h beschilderte Straße oftmals viel zu schnell befahren werde.

Aus diesem Grund beantragten die 'Bündnis 90 / Grünen' nun den Einbau von Gummi-Aufpflasterungen auf der Bergaggerstraße, um die Abkürzung für den Durchgangsverkehr langsamer und so unattraktiver zu machen. Der Einbau solle in Höhe des Kinderspielplatzes erfolgen, dessen Verlegung aus der zweiten Baureihe vor das neue Mehrfamilienhaus an die Straßenfront geplant ist. Die Stadtverwaltung sieht eine solche Maßnahme kritisch, weil die Hindernisse mit der dort erlaubten Geschwindigkeit von 30 km/h überfahren werden könnten, somit keine Einbremsung auftrete. Auch werden Lärmbelästigungen und Probleme für den Rettungsdienst (Erschütterungen) und den Winterdienst (Schneeräumschild) befürchtet.

In der aktuellen Sitzung des Bau- und Verkehrs-Ausschusses wurde seitens der Antragsteller betont, daß der derzeitige Verkehr dort nicht hinnehmbar sei. Zudem habe eine Verkehrsmessung der Stadt, bei der ermittelt wurde, daß das gefahrene Tempo in beide Richtungen von 85 Prozent der Fahrzeuge (sogenannter "V85-Wert") maximal um 8 bzw. in Gegenrichtung 10 Stundenkilometer überschritten werde, nicht zu den Stoßzeiten im morgendlichen Berufsverkehr stattgefunden. Gerade dann aber seien die Autofahrer auf dem Weg zum Bahnhof besonders in Eile.

Der Ausschuß einigte sich darauf, eine andere Vorgehensweise zur Abhilfe gegen die Nutzung der Bergaggerstraße als Abkürzung zu prüfen. So könnten statt nachteiliger Schwellen an zwei Stellen Fahrbahn-Verengungen eingebaut werden. An diesen soll der Verkehr in Richtung B 484 mittels Schildern bevorrechtigt werden. So verzögert sich der morgendliche Verkehr in Richtung Bahnhof, macht die reguläre Strecke somit wieder attraktiver. In den Nachmittagsstunden sei das Problem geringer, weil der Rückweg vom Bahnhof zeitlich verteilter und ohne den Zeitdruck wie auf dem Weg zum Bahnhof erfolge. Ergebnisse der beschlossenen Prüfung sollen im Frühling erörtert werden. (cs)


03.02.2016 - Karneval, Stadtverwaltung, Veranstaltungen:

Bunte Karnevalssitzung im Lohmarer Begegnungszentrum

'Grün-Weiß Wahlscheid' - (Foto : Stadt Lohmar)

Eine Information des städtischen Begegnungszentrums 'Villa Friedlinde' :  Einmal ist keinmal, zweimal ist Brauchtum, dreimal ist Tradition !  In diesem Sinne feierten die jecken Seniorinnen und Senioren nun schon zum dritten Mal in der Lohmarer 'Villa Friedlinde' eine gelungene Karnevalssitzung. Norbert Muskatewitz von den 'Ahl Jecke' führte auch in diesem Jahr wieder durchs Programm und hatte im Vorfeld die "ganz Großen aus Lohmar" für einen Auftritt in dem Begegnungszentrum gewinnen können.

Die Veranstaltung begann mit Darbietungen aus den eigenen Reihen :  Gisela Houck informierte das gut gelaunte Publikum detailliert in hiesigem Platt darüber, wie vor 70 Jahren die Familie samstags ihren Badetag in der Zinkbütt gestaltete. Es folgte der hauseigene Chor 'FRICHOLO'. Ulla Badelt begleitete die 30 Sängerinnen und Sänger mit dem Akkordeon und heizte die Stimmung im Saal so richtig an. Dank ausgelegter Liederhefte konnten die Gäste kräftig mitsingen. Erich Wiemer trat mit Saxophon auf und nutzte dieses auf amüsierende Art und Weise.

Im Anschluss brillierten die Kräfte aus der Region mit gekonnten Gesangs- und Tanzdarbietungen :  die 'Tanzflöhe', die 'Aggermeute', Heinz Gottschalk und Wolfgang Schaub, 'Grün-Weiß Wahlscheid' sowie die 'Rheinlandsterne'. 'Zilly & Mattes' von 'Saach hür ens' brachten das Publikum durch ihren trockenen Humor kräftig zum Lachen und das Lohmarer Dreigestirn rundete den Nachmittag mit einem vielfachen "Friedlinde Alaaf" ab. Alle Akteure traten kostenlos auf und trugen dazu bei, dass die Seniorinnen und Senioren einen gelungenen Nachmittag mit toller Stimmung erleben konnten.


03.02.2016 - Veranstaltungen, Karneval, Jugend, Vereine:

Jubiläums-Sitzung 'Pänz Pänz Pänz 25 Johr' ist ausverkauft

Am Freitagnachmittag (05.02.) richtet der 'Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchor Lohmar' seine jährliche Kinderkarnevals-Sitzung in der 'Jabachhalle' aus. Die Jubiläums-Sitzung unter dem Motto "Pänz Pänz Pänz 25 Johr", zu der unter anderem die Band 'Cat Ballou' erwartet wird, ist aber seit dieser Woche ausverkauft, so daß an der Tageskasse keine Karten mehr erhältich sein werden. (cs)


02.02.2016 - Polizeimeldungen:

Familienvater gestand Wurf seiner Kinder aus den Fenstern

Im Rahmen der Ermittlungen zur Familientragödie vom gestrigen Nachmittag in Lohmar (Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensterwir berichteten) hat die zuständige Mordkommission der Polizei Bonn neue Erkenntnisse erlangt. Demnach wurde gegen den 35-jährigen Familienvater bereits Anfang des Jahres eine Anzeige wegen Körperverletzung erstattet. Zuvor hatte dieser am 4. Januar seine Frau körperlich attackiert. In der Folge wurde ein zehntägiges Betretungsverbot der gemeinsamen Wohnung gegen den 35-jährigen verfügt. Mit Einverständnis seiner Frau war er später zurückgekehrt.

Im aktuellen Fall bestritt der 35-jährige Syrer zunächst die Tat, seine Kinder aus den Fenster der Wohnung im ersten Obergeschoß des ehemaligen China-Restaurants geworfen zu haben. Die Spurensicherung vor Ort ergab dagegen keine Anhaltspunkte auf ein Unfallgeschehen. Stattdessen gebe es laut Polizei gesicherte Erkenntnisse, daß tatsächlich alle drei Kinder aus den Fenstern geworfen worden seien.

Glücklicherweise wurde, wie inzwischen feststeht, keines der Kinder beim Aufprall auf dem gepflasterten Boden lebensbedrohlich verletzt. Der einjährige Junge hatte dabei sogar soviel Glück im Unglück, daß er trotz des Sturzes aus rund 4,50 Meter Höhe nur leicht verletzt wurde. Das 8-jährige Mädchen und der 5-jährige Junge erlitten jedoch schwere Verletzungen, darunter Kopfverletzungen.

Wie die Polizei Bonn aktuell auf Anfrage mitteilte, hat der Vater die Tat im Rahmen seiner polizeilichen Vernehmungen am Nachmittag noch vor seiner Vorführung beim Haftrichter gestanden. Er wird sich nun wegen des Tatbestands des versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung verantworten müssen. Die Motivlage sei weiterhin in Abklärung, so die Polizei. (cs)


02.02.2016 - Personen, Kirchliches, Soziales, Stadtverwaltung:

'Ehrenamt des Monats'-Auszeichnung für Gerhard Stief

Gerhard Stief - (Foto : Stadt Lohmar)

Eine Information der Lohmarer Stadtverwaltung :  Im Februar ehrt die Stadt Lohmar Gerhard Stief und zeichnet ihn für seine Leistungen für die Evangelische Kirchengemeinde Honrath zum "Ehrenamt des Monats" aus. Seit neun Jahren führt Gerhard Stief ehrenamtlich das Archiv der Evangelischen Kirchengemeinde Honrath. Diese Aufgabe besteht aus der Erhaltung, Beschreibung und Klassifizierung der kirchlichen Archivalien. Hierzu zählen neben Urkunden, Amtsbüchern, Kirchenbüchern und der Archivbibliothek historisch wertvolle Akten wie zum Beispiel Kirchenrechnungen aus dem 16. und 17. Jahrhundert, Zehntabgaben aus dem 16. Jahrhundert bis Mitte des 19. Jahrhunderts und Eheverträge aus dem 18. Jahrhundert. Als Zehntabgaben wird eine zehnprozentige traditionelle Steuer bezeichnet.

Der ehemalige Maschinenbau-Ingenieur, der während seiner Berufszeit in einem mittelständischen Unternehmen für den Bereich "Organisation und Normung" zuständig war, hatte nach seinem Berufsleben den Wunsch, ein Ehrenamt auszuüben, das ihm nicht nur Freude bereitet, interessant und sinnvoll ist, sondern insbesondere für die nachkommenden Generationen von Bedeutung ist. Seit 2009 ordnet er bis zu vier Tage pro Woche alle Akten nach dem Registraturplan, trennt das Archivgut in zwei Bestände, wonach der Bestand Zwei ab dem Jahr 2001 geführt wird. Auch das Ordnen und Einbinden der Presbyteriums-Protokolle sowie der kirchlichen Amts, Gesetz-, Kirchen- und Verordnungsblätter gehört zu seinen ehrenamtlichen Aufgaben.

Sein Interesse für alte Kirchendokumente inspiriert den Ehrenamtler zur Arbeit an der Fertigstellung des Findbuches für den Bestand Eins, der für die Jahre 1552 bis 2000 steht. Das Findbuch enthält neben der Geschichte der Evangelischen Kirchengemeinde Honrath circa 1.000 Akten aus 450 Jahren. Zum schnellen Auffinden der Archivunterlagen beinhaltet das Findbuch ein Verzeichnis mit Sach-, Orts- und Namensregister. Bisher hat der 81-jährige Neuhonrather 600 Akten aufgenommen und arbeitet zielstrebig daran, das Findbuch bis zum Ende des Jahres 2016 fertigzustellen. Gerhard Stief freut sich, 2017 ein geordnetes Archiv an seine/n Nachfolger/in zu übergeben.


01.02.2016 - Polizeimeldungen, Feuerwehr, Verkehr:

Kinder stürzten aus Fenstern - 35-jähriger unter Tatverdacht

Großeinsatz für die Rettungskräfte in Lohmar, im Foto unten die Spurensicherung

Aufgrund eines ungeheuerlichen Verdachts hat die Polizei heute nachmittag einen 35-jährigen Mann festgenommen, der als Zuwanderer in der von der Stadt eingerichteten Unterkunft im ehemaligen China-Restaurant in Lohmar wohnte, in dem derzeit 28 Personen untergebracht sind. Der 35-jährige Syrer war erst im Dezember mit seiner insgesamt fünfköpfigen Familie nach Lohmar gekommen und von der Stadtverwaltung mit einer weiteren Familie in einer gemeinsamen Wohnung im Obergeschoß des Hauses an der Hauptstraße einquartiert worden. Dort bewohnten die Familien je ein Zimmer und teilten sich Küche und Bad.

Um 16.35 Uhr hatte ein Zeuge die Polizei alarmiert. Er hatte beobachtet, wie Kinder aus Fenstern der Wohnung herausgestürzt oder aber herausgestoßen worden sind. Das siebenjährige Mädchen und der fünfjährige Junge erlitten beim Aufprall auf den jeweils gepflasterten Boden schwere Verletzungen. Weiterhin wurde ein einjähriges Kleinkind leicht verletzt. Wie dies geschah, konnte die Polizei noch nicht sicher ermitteln. Ein Großaufgebot an Rettungskräften mit drei Rettungswagen-Besatzungen und mehreren Notärzten - einer davon kam per Hubschrauber, mußte aber abseits des Schauplatzes landen - versorgten die verletzten Kinder und die offenbar aufgelöste Mutter.


01.02.2016 - Politik, Natur:

Ausschuß votierte gegen Fällung von Eichen in Heppenberg

Einstimmig abgelehnt hat der städtische Ausschuß für Umwelt- und Klimaschutz den Antrag eines Anwohners, fünf große Eichen im Ortsteil Heppenberg zu fällen. Die rund 50 bis 60 Jahre alten Stieleichen, die entlang der Höhenstraße nördlich der Einmündung des Lindenwegs stehen, befinden sich auf einem schmalen städtischen Streifen zwischen dem Bürgersteig und den Grundstücken der Anlieger. Diese, so der Petent, würden durch herabfallende Äste, Blütenstände und Eicheln, insbesondere aber eine im Frühjahr abgesonderte klebrige Substanz belastet. Der Aufwand des Kehrens und Auflesens sei nicht mehr zu bewerkstelligen, was auch den Bürgersteig betreffe. Auf den Grundstücken geparkte Autos würden durch die klebrige Substanz verunreinigt.

Laut Stadtverwaltung seien im Bereich der Bäume bislang keine Schäden, etwa am Gehweg, zu erkennen, eine Gefährdungslage liege auch nicht vor. Ein Kronenschnitt mit Beseitigung von Totholz habe zuletzt vor zwei Jahren stattgefunden. Die Mitglieder des Ausschusses drückten in ihren Wortbeiträgen aus, keine Veranlassung für eine Fällung der gesunden Bäume zu erkennen. Damit vertrat der Ausschuß die schon in anderen Fällen verfolgte Linie, daß "Verschmutzungen" durch Bäume kein Grund dafür sind, diese zu beseitigen. (cs)


01.02.2016 - Polizeimeldungen:

Polizei bittet um Angaben zur Identität von Taschendieben

(Foto : Überwachungskamera des Geldinstituts)

Bereits am 29. Oktober des Vorjahres kam es im 'Lidl'-Markt an der Kirchstraße in Lohmar zum Diebstahl eines Portemonnaies. Leidtragende war eine 63-jährige Frau aus Lohmar, die bei dem Discounter einkaufte. Schon kurz später wurde die bei der Tat erbeutete Bankkarte benutzt, um an einem Automaten eines Geldinstituts einen vierstelligen Betrag abzuheben.

Offenbar war den beiden Männern, die die Karte illegal einsetzten, nicht geläufig oder auch völlig egal, daß sie dabei wie allgemein üblich gefilmt wurden. Denn so gute Portraitfotos, auf denen beide Männer klar erkennbar sind, liefern nur wenige Täter ab. So konnte die Polizei unschwer ermitteln, daß die beiden bereits nach ähnlichen Taschendiebstählen im niedersächsichen Oelde und in Köln abgelichtet wurden.

Nach der auf richterlichen Beschluß erfolgten Freigabe des jüngsten Fotos zu Fahndungszwecken bittet die Polizei um sachdienliche Hinweise zu den abgebildeten Personen. Wer einen oder beide identifizieren kann oder den Aufenthaltsort der Männer kennt, wird gebeten, die Polizei unter der Rufnummer 02241 / 5413121 zu informieren.

Inhabern von Bankkarten ist dringend zu empfehlen, keine Angaben zu der zu einer Abhebung notwendigen PIN-Nummer im Portemonnaie aufzubewahren oder diese gar auf der Karte selbst zu notieren. Aufgrund der Schnelle der Täter bei Geldabhebungen erfolgt eine Kartensperrung oftmals zu spät. (cs)



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