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Milchlaster auf Abwegen erforderte aufwendige Bergung



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Zahlreiche Tankwagen sind jede Nacht auf den Straßen des Bergischen Landes unterwegs, um die Milch von den verstreut liegenden Erzeuger-Höfen abzuholen. Nicht selten befahren die schweren LKW dafür schmale Nebenstrecken, so wie die, die von der Zeithstraße bei Birk zu den Weilern Hagen und Hove führt. Genau auf diesem einspurigen Asphaltweg war in der Nacht auf Dienstag ein 47-jähriger Hennefer unterwegs. Nach einer scharfen Rechtskurve der abschüssigen Strecke schaukelte sich der bereits mit rund 7.000 Litern Milch beladene LKW auf, kam rechtsseitig von der Fahrbahn ab, geriet allmählich in den dortigen Entwässerungsgraben und kippte schließlich auf die Seite. Hierbei verletzte sich der Fahrer leicht.

Die alarmierte Feuerwehr der Löschgruppe Birk konnte außer dem Auffangen austretenden Dieselkraftstoffs und der Ausleuchtung der Unfallstelle nicht viel ausrichten. Ein Bergeunternehmen aus Königswinter rückte mit vier Spezialfahrzeugen an. Während zwei LKW-Abschleppwagen den Havaristen mit Seilwinden sicherten, wurde dieser von einem Kranwagen aufgerichtet. Hierfür hatte man Balken durch die Dachluke der hintersten von drei Tankkammern eingeführt und den gesamten LKW hieran hängend angehoben. Zwei Stunden nach dem Malheur, dessen Sachschaden die Polizei auf rund 3.000 Euro schätzt, stand der Milchtanker wieder auf der Fahrbahn. Abgeschleppt werden mußte er trotzdem, da für die Bergung ein Teil der Kurbelwelle ausgebaut worden war. Das Schicksal der frisch aufgeschäumten Milch blieb ungewiß. (cs)

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25. November 2009,
erweitert am
30. November 2009


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