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16.08.2010 - Verkehr, Polizeimeldungen, Feuerwehr:

20-jähriger wurde nach Kollision aus PKW geschleudert

Die Kreuzung der Sülztalstraße (L 288) mit der Zufahrt zum 'Gewerbegebiet Burg Sülz' weist regelmäßig schwere Unfälle auf. Zur Entschärfung der Situation ist hier ein ausgedehnter Kreisverkehrsplatz geplant, dessen Realisierung sich jedoch noch nicht terminieren läßt. Für die Beteligten eines Unfalls, der sich heute abend kurz vor 19 Uhr auf der Kreuzung ereignete, kommt er allemal zu spät. Auslöser der folgenschweren Kollision, in die drei PKW involviert waren, war ein 20-jähriger Autofahrer, der die Landstraße von der Hofanlage in Richtung des Gewerbegebietes kreuzen wollte. Hierbei muß er einen vorfahrtberechtigten PKW der Marke Chrysler übersehen haben, der sich von Donrath kommend in Richtung Rösrath näherte.

Dessen 44-jähriger Fahrer aus Köln prallte mit seinem Fahrzeug mit hoher Wucht in die rechte Seite des unerwartet querenden Kleinwagens. Die Spuren gaben darüber Auskunft, daß der dadurch stark deformierte 'Ford Fiesta' um 360 Grad herumgeschleudert wurde, ein Straßenschild auf der Verkehrsinsel umriß und gegen einen an der Ausfahrt des Gewerbegebietes wartenden 'Audi A6' prallte. Während der Drehbewegung wurde der nach Einschätzung der Polizei nicht angeschnallte Fahrer des Kleinwagens durch die Beifahrertür aus seinem Auto geschleudert. Der 20-jährige aus Neunkirchen-Seelscheid blieb schwerverletzt auf der Verkehrsinsel liegen. Zahlreiche Ersthelfer kümmerten sich bis zum Eintreffen zweier Rettungswagen und zweier Notärzte um den zeitweise Bewußtlosen.

Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen und weiterer Umstände konnte er nicht mit dem vor Ort befindlichen Rettungshubschrauber ausgeflogen werden, sondern wurde straßengebunden zum Klinikum Köln-Merheim gebracht. Auch die 10-jährige Beifahrerin aus dem Chrysler mußte verletzt einem Krankenhaus zugeführt werden. Der 53-jährige Fahrer des Audi und seine Beifahrerin wurden leichtverletzt, der 44-jährige Chrysler-Fahrer blieb unverletzt.

Auf der Kreuzung, insbesondere bei der Zufahrt und Abfahrt in und aus dem Gewerbegebiet kam es zu massiven Behinderungen, die während der Rettungsarbeiten und der umfangreichen Unfallaufnahme durch die Polizei andauerten. Auch die Freiwillige Feuerwehr mußte noch anrücken :  Wehrleute der Löschgruppe Scheiderhöhe klemmten die Batterien der zwei nicht mehr fahrbereiten PKW ab und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Der Sachschaden wird auf 11.000 Euro geschätzt. Die Kreuzung konnte nach Abtransport der Havaristen erst gegen 21 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden. (cs)


 

 


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